Veranstaltungsreihe
Monatlich
Dagegen! - Empörung, Protest und Widerstand im Film
Filmreihe|Goethe-Cinema 2026
Monatliche thematische Filmreihe des Goethe-Instituts Ottawa zum deutschen Kino an der University of Ottawa (Hamelin Hall, 70 Av. Laurier East):
Was tun, wenn innere Werte und äußere Realität nicht mehr in Einklang zu bringen sind? - Ignorieren, verzweifeln, auslachen oder sich widersetzen? Ablehnung von Autoritäten, Anprangerung von Missständen, innerer Widerstand, Umsturzversuche von innen oder von außen heraus, Proteste, die zu Bewegungen werden - in dieser Filmreihe widmen wir uns den verschiedenen Formen der mehr oder weniger spontanen, individuellen und gesellschaftlichen Missfallensbekundungen. Wo verlaufen die Grenzen zwischen dem "kleinen Widerstand im Alltag" und dem Widerstand gegen das ganz große Unrecht? Bis wohin geht ziviler Ungehorsam? Und heiligt der Zweck, die Dringlichkeit der guten Sache, die Mittel? Und wer bestimmt überhaut, ob eine Sache "gut" ist? Gesellschaftliche Veränderungen brauchen Zeit - wie ergeht es eigentlich denjenigen, die sich am Rande der großen Bewegungen befinden?
Die hier vorgestellten Filme befassen sich mit verschiedenen Formen des Protests im Film, wie antikapitalistischen Positionen, Gegenkulturen in der DDR sowie den aktuellen Klimaprotesten. Es geht aber auch um weniger „lautstarke“, weniger visuell eindringliche Formen des Widerstands: den Kampf einer Mutter gegen das Justizsystem und die innere Resignation einer Frau, die sich in den 1980er Jahren zwischen ihren Träumen von Emanzipation und Selbstverwirklichung und ihrer traditionellen Familienkonstellation gefangen fühlt.
Ich bin dagegen, denn ihr seid dafür
Ich bin dagegen, ich bin nicht so wie ihr
Ich bin dagegen, egal worum es geht
Ich bin dagegen, weil ihr nichts davon versteht
Ich bin dagegen, ich sag es noch einmal
Ich bin dagegen, warum ist doch egal
Ich bin dagegen, auch wenn es euch nicht schmeckt
Ich nenn' es Freiheit, ihr nennt es Mangel an Respekt
--- Die Ärzte, 1998 (13)
Ich bin dagegen, ich bin nicht so wie ihr
Ich bin dagegen, egal worum es geht
Ich bin dagegen, weil ihr nichts davon versteht
Ich bin dagegen, ich sag es noch einmal
Ich bin dagegen, warum ist doch egal
Ich bin dagegen, auch wenn es euch nicht schmeckt
Ich nenn' es Freiheit, ihr nennt es Mangel an Respekt
--- Die Ärzte, 1998 (13)
Was tun, wenn innere Werte und äußere Realität nicht mehr in Einklang zu bringen sind? - Ignorieren, verzweifeln, auslachen oder sich widersetzen? Ablehnung von Autoritäten, Anprangerung von Missständen, innerer Widerstand, Umsturzversuche von innen oder von außen heraus, Proteste, die zu Bewegungen werden - in dieser Filmreihe widmen wir uns den verschiedenen Formen der mehr oder weniger spontanen, individuellen und gesellschaftlichen Missfallensbekundungen. Wo verlaufen die Grenzen zwischen dem "kleinen Widerstand im Alltag" und dem Widerstand gegen das ganz große Unrecht? Bis wohin geht ziviler Ungehorsam? Und heiligt der Zweck, die Dringlichkeit der guten Sache, die Mittel? Und wer bestimmt überhaut, ob eine Sache "gut" ist? Gesellschaftliche Veränderungen brauchen Zeit - wie ergeht es eigentlich denjenigen, die sich am Rande der großen Bewegungen befinden?
Die hier vorgestellten Filme befassen sich mit verschiedenen Formen des Protests im Film, wie antikapitalistischen Positionen, Gegenkulturen in der DDR sowie den aktuellen Klimaprotesten. Es geht aber auch um weniger „lautstarke“, weniger visuell eindringliche Formen des Widerstands: den Kampf einer Mutter gegen das Justizsystem und die innere Resignation einer Frau, die sich in den 1980er Jahren zwischen ihren Träumen von Emanzipation und Selbstverwirklichung und ihrer traditionellen Familienkonstellation gefangen fühlt.
Die Serie ist inspiriert von unserem Dossier „Jenseits der Parolen - Kulturen des Protests” aus unserem transatlantischen Magazin gegenüber.
Weitere Informationen.
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Veranstaltungen
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flüstern & SCHREIEN
Filmvorführung | Goethe-Cinema 2026
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Université d'Ottawa (Pavillon Hamelin, Raum MHN257), Ottawa
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Original mit englischen Untertiteln.
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Die fetten Jahre sind vorbei
Filmvorführung | Goethe-Cinema 2026
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Université d'Ottawa (Pavillon Hamelin, Raum MHN257), Ottawa
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Original mit englischen Untertiteln
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Bilder (m)einer Mutter
Filmvorführung | Goethe-Cinema 2026
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Université d'Ottawa (Pavillon Hamelin, Raum MHN257), Ottawa
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Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush
Filmvorführung | Goethe-Cinema 2026
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Original mit englischen Untertiteln.
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Bis hierhin und wie weiter?
Filmvorführung | Goethe-Cinema 2026
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Original mit englischen Untertiteln.
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