Im Rahmen eines Kooperationsabkommens zwischen dem Conseil des arts et des lettres du Québec, dem Goethe-Institut Montreal und der fabrik Potsdam – Internationales Zentrum für Tanz und Bewegungskunst erhalten Olivia Hyunsin Kim und Melmun Bajarchuu eine Residenz in den Studios von Circuit-Est centre chorégraphique. Im Gegenzug verbrachten 2021-2022 die Quebecer Künstlerinnen Angélique Amyot und Gabrielle Bélanger zwei Monate in der fabrik Potsdam – Internationales Zentrum für Tanz und Bewegungskunst.
Hyunsin und Melmun Bajarchuu sind zwei Künstler*innen , die ihr Interesse an widerständigen Praktiken aus minorisierten Positionen eint. Dabei nehmen sie postkoloniale und postmigrantische Perspektiven ein und würden sich gerne im Rahmen der Residenz in Montréal mit lokalen Künstler*innen aus verschiedenen Sparten austauschen, die an ähnlichem Themen rund um Machtkritk, intersektionale Kämpfe und queerfeministische Fragestellungen arbeiten.