Kunstwerke
im Goethe-Institut

Ein gemütlicher Innenhof, ein unscheinbarer Flur, der Boden im Café: Überall finden Sie moderne künstlerische Interventionen, die das Gebäude des Goethe-Instituts ergänzen, Künstlerinnen und Künstler vorstellen, deren Namen man kennen sollte, und dazu einladen, sie selbst zu entdecken.


Kommen Sie und lernen Sie sie kennen: Die Kunstwerke können Sie während unserer Öffnungszeiten jederzeit in den Räumen des Instituts entdecken.
 

Heike Weber, Bodenlos. 2012, Pigmentmarker auf PU-Gußboden © Tomáš Souček

Kunst im Haus

Das Gebäude des Goethe-Instituts birgt hinter seinen Mauern so manche Überraschung. Neben Geschichten, die es wert sind, erzählt zu werden, sind hier auch Kunstwerke tschechischer, deutscher und anderer Künstlerinnen und Künstler zu entdecken, die – oft bescheiden im Hintergrund – ebenfalls Aufmerksamkeit verdienen. Das auf den ersten Blick unverändert wirkende Jugendstilgebäude gewinnt durch sie neue Facetten, wird vielfältiger und lebendiger.

Der gefundene Gipfel

Matěj Peterka (2026)

Das Kunstwerk Der gefundene Gipfel entstand 2026 für den Innenhof des Goethe-Instituts in Prag zum Thema Zusammenhalt und basiert auf den Prinzipien des Recyclings und Upcyclings.

Der gefundene Gipfel im Hof des Goethe-Instituts in Prag © Veronika Svítil / Goethe-Institut © Veronika Svítil / Goethe-Institut

Im Garten Kafkas

Stefanie Harjes (2024)

Die Illustratorin Stefanie Harjes hat sich mit dem Autor Franz Kafka künstlerisch auseinandergesetzt. Wie bereits in ihrem Buch Kafka hat sie sich ihm „sinnlich, wie eine Geliebte genähert.“ Ihre Wandmalerei ist im ersten Stock des Goethe-Instituts, gegenüber dem Aufzug, zu sehen.

Im Garten Kafkas: Detail der Wandmalerei von Stefanie Harjes im Goethe-Institut © Petr Machan / Goethe-Institut © Petr Machan / Goethe-Institut

Das Nicht-Denkmal

Jiří David (2015)

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Goethe-Instituts Prag installierte Jiří David auf dem historischen Sockel von Goethes Büste ein ebenso gewagtes wie ungewöhnliches Kunstwerk: den sogenannten Nicht-Denkmal von Goethe in Form einer Gartenschubkarre. Ohne Sockel, dafür in zahlreichen bemerkenswerten Kontexten, ist das Werk heute im Innenhof des Instituts zu sehen.

Enthüllung des Nicht-Denkmals vor dem Goethe-Institut in Prag, 2015 © Pavlína Jáchimová / Goethe-Institut © Pavlína Jáchimová / Goethe-Institut

Bodenlos

Heike Weber (2012)

Mit roten Linien verwandelt Heike Weber den Boden der Cafeteria des Goethe-Instituts Prag in eine scheinbar bewegte Landschaft. Die Installation verändert unsere Wahrnehmung des Raumes: Aus einer einfachen Bodenfläche wird ein dynamisches Gefüge aus Linien, Wellen und immer neuen geometrischen Formen.

 

Cafeteria des Goethe-Instituts mit der Installation "Bodenlos" von Heike Weber. © Tomáš Souček © Pavlína Jáchimová / Goethe-Institut

Kontakt & Informationen

Haben Sie Fragen zum Thema? Schreiben Sie uns: info-prag@goethe.de.