Podiumsdiskussion Napoleon und das Europa von heute

Bild (Zeichnung) von Napoleon © alle Rechte vorbehalten

Mo, 22.11.2021

19:00 – 20:30

Goethe-Institut Paris

Wie steht es in den drei Ländern des Weimarer Dreiecks, Deutschland, Frankreich und Polen, um Napoleon Bonapartes Vision von Europa?
Anlässlich des dreißigjährigen Jubiläums des Weimarer Dreiecks widmen sich dieser Frage Historiker*innen aus den drei Ländern: Thierry Lentz, Direktor der Fondation Napoléon in Paris, der Historiker Johannes Willms und Prof.Dr. Jarosław Czubaty der Universität Warschau. Drei Student*innen, deren Essais im Rahmen des Call for Papers über Napoleon ausgewählt wurden, werden an der Debatte teilnehmen. Das Gespräch wird vom Drehbuchautoren Mathieu Schwartz geführt.

In Anwesenheit des Gesandten der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Frankreich Martin Schäfer, des Leiters des politischen Büros der polnischen Botschaft in Frankreich Michał Piotrowski sowie Dominika Rutkowska, Französisches Ministerium für Europa und Auswärtige Angelegenheiten

Thierry Lentz ist Jurist und Politologe und leitet seit 2000 die Fondation Napoléon, nachdem er zwölf Jahre in der Privatwirtschaft als Leiter der Auslandsbeziehungen eines großen französischen Unternehmens tätig war. Thierry Lentz ist Professor am Institut Catholique d'Études Supérieures in Roche-sur-Yon.

Johannes Willms studierte Geschichte, Politische Wissenschaften und Kunstgeschichte in Wien, Sevilla und Heidelberg. Der in Paris lebende Historiker hat zahlreiche Werke zur Geschichte Frankreichs vorgelegt, darunter eine vielgerühmte Napoleon-Biographie sowie u. a. Tugend und Terror. Geschichte der Französischen Revolution und zuletzt Mirabeau oder die Morgenröte der Revolution.

Jaroslaw Czubaty ist Historiker und Professor an der Universität Warschau. Zwischen 1986 und 1996 arbeitete er am Institut für Entwicklungsländer an der Universität Warschau und seit 1996 am Institut für Geschichte an der Universität Warschau. Seit 2012 ist er Vorsitzender des wissenschaftlichen Rates des Historischen Instituts der Universität Warschau. Sein Forschungsfeld liegt im Bereich der polnischen und europäischen Geschichte von 1788-1830 mit Blick auf die napoleonische Ära in Polen. Forschungsschwerpunkt sind die Militärgeschichte sowie die Entwicklung politischer Ideologien und Mentalitäten.
 
In Zusammenarbeit mit dem Verein Weimarer Dreieck und mit der Unterstützung der Botschaften der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen in Frankreich sowie dem Französischen Ministerium für Europa und Auswärtige Angelegenheiten und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW)

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