Divan historique Stephan Malinowksi

Portrait von Stephan Malinowski Stephan Malinowski © Manfred Thomas

Mo, 26.09.2022

18:30 – 20:00

Hybrid: Goethe-Institut Paris & Online

Die Hohenzollern und die Nazis. Geschichte einer Kollaboration

Rollen und Selbstdarstellung der wichtigsten Familienmitglieder werden von einem der besten Kenner der Materie erstmals analysiert und dargestellt: In einer großen historischen Erzählung zieht Stephan Malinowski den Bogen über drei Generationen von 1918 bis in die Gegenwart und beschreibt das politische Milieu, in dem sich ihre Akteure bewegten.

Stephan Malinowksi präsentiert sein Buch, das mit dem Deutschen Sachbuchpreis 2022 ausgezeichnet wurde, im Gespräch mit den Historiker*innen Corine Defrance, Dominique Trimbur und Ulrich Pfeil.

Stephan Malinowski, geboren 1966 in Berlin, studierte und lehrte Geschichte in Berlin, Frankreich, Italien, den USA und Irland. Seit 2012 lehrt er Europäische Geschichte an der University of Edinburgh. Sein Buch Vom König zum Führer über den deutschen Adel und die NS-Bewegung wurde mit dem Hans-Rosenberg-Preis ausgezeichnet. Das Gutachten, das er im Auftrag des Landes Brandenburg 2014 erstellte, spielt in der Diskussion um die vom „Chef des Hauses“ Hohenzollern geltend gemachten Restitutionsansprüche eine wichtige Rolle.

Corine Defrance, ehemalige Stipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung, ist Forschungsdirektorin am CNRS und lehrt an der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne. Die Historikerin ist Spezialistin für das zeitgenössische Deutschland und die deutsch-französischen Beziehungen. Sie forscht derzeit zu Versöhnungsprozessen in Europa und über Berlin zur Zeit des Kalten Krieges. Corine Defrance erhielt im Mai 2019 den Gutenberg Research Award 2019 (Johannes Gutenberg-Universität Mainz).

Ulrich Pfeil ist Historiker an der Université de Lorraine. Seine Forschungsschwerpunkte sind die deutsch-französischen Beziehungen, die Geschichte des Kalten Krieges und der deutschen Teilung sowie Versöhnungsprozesse in Europa. Er studierte Erziehungswissenschaften, Französisch und Geschichte an der Universität Hamburg und war bis zu deren Auflösung Mitglied der Historischen Kommission der SPD.

Dominique Trimbur ist Spezialist für die Geschichte des Antisemitismus, der Shoah und der Zeitgeschichte Deutschlands und Israels. Er ist Mitarbeiter der Fondation de la Mémoire de la Shoah.

Die Veranstaltung findet auf Französisch statt und wird über Zoom übertragen.

Für eine Teilnahme vor Ort können Sie sich per E-Mail anmelden.

Für eine Teilnahme über Zoom können Sie sich hier anmelden.
 
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Institut Paris (DHIP), der Universität Lorraine/Cegil, dem Labex EHNE und dem Centre interdisciplinaire d'études et de recherches sur l'Allemagne (CIERA)

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