Veranstaltungsreihe
60. Jahrestag des Élysée-Vertrags
Ausstellung | Literaturgespräch | Comic | Film | Podiumsdiskussion | DJ-Set | Familientag | Konzert
Liebe Freundinnen und Freunde des Goethe-Instituts,
am 22. Januar feiern wir den 60. Jahrestag des Élysée-Vertrags auf dessen Grundlage sich in den vergangenen sechs Jahrzehnten sich eine in der Welt einzigartige Verbindung auf politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene zwischen Deutschland und Frankreich entwickelt hat. Aus Feinden sind enge Freunde geworden, die in ihrer Unterschiedlichkeit weiterhin ein wichtiges Fundament für den europäischen Zusammenhalt bilden.
In Zeiten von Krieg auf europäischen Boden gewinnt das Vorhaben einer so weitreichenden Verknüpfung zweier Nationen im Herzen Europas eine umso größere historische Bedeutung. 60 Jahre Élysée-Vertrag bedeuten nicht nur verlässliche politische Zusammenarbeit und wirtschaftlicher Aufschwung – es sind die abertausende Besuche, Austauschreisen und gemeinsame Projekte zwischen den Zivilgesellschaften, die die tiefe Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich durch jede Generation weitergeführt und immer wieder mit neuem Leben erfüllt haben. Sie bilden die einmalige Erfolgsgeschichte, die von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer 1963 begonnen wurde.
Kultur und Bildung bilden weiterhin die elementaren Bereiche, um jeder neuen Generation die herausragende Bedeutung des Friedensprojekts zu vermitteln – und im Labor der Freiheit und Imagination künstlerischer Ästhetik neue Formen der kreativen Zusammenarbeit zu erproben und Zukunftsfelder zu erschließen. 60 Jahre Élysée-Vertrag sind auch Auftrag und Verpflichtung die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich stets neu zu erfinden und zugängig zu machen.
Diese Perspektiven wollen die Goethe-Institute in Frankreich anlässlich des Jubiläums 60 Jahre Élysée-Vertrag eröffnen. Ein zentrales Handlungsfeld bildet dabei die Kultur- und Kreativindustrie. Sie bildet in ihrer Diversität einen der zukunftsträchtigsten Wirtschaftszweige in Europa. Dennoch fehlt es zahlreichen lokalen und regionalen Akteuren, die mit ihren Aktivitäten in Zeiten zurückgehender öffentlicher Gelder ein neues Rückgrat lokaler Infrastruktur bilden, an Möglichkeiten, sich international und interdisziplinär zu vernetzen und an überregionalen Projekten zu arbeiten. Ihre Tätigkeit verbleibt so meist in einem lokalen Kontext, und das Potential eines grenzüberschreitenden Transfers erfolgreicher Ideen und Praktiken wird nicht ausgeschöpft. Das Netzwerk der Goethe-Institute in Frankreich lanciert angesichts dieser Herausforderungen gemeinsam mit seinen Partnern 2023 anlässlich des 60. Jubiläums des Élysée-Vertrags ein Modellprojekt im Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft: Résonance. Das Projekt bringt eine Nachwuchsgeneration von jungen Kreativen aus Deutschland und Frankreich zusammen und fördert gezielt den deutsch-französischen Austausch innovativer und cross-sektoraler Projektideen, um zukunftsweisende Formen für eine europäische Zusammenarbeit auszuloten.
Rund um den Deutsch-Französischen Tag am 22. Januar organisieren alle Goethe-Institute in Frankreich Veranstaltungen, um die Vielfalt der deutsch-französischen Kultur- und Bildungsbeziehungen abzubilden. Das Goethe-Institut Paris beginnt die Deutsch-Französische Woche mit der Vernissage der Ausstellung Visages. Ceux que nous sommes / Gesichter. Wer wir sind. Anlässlich der Veröffentlichung im Januar 2023 von Nathalie Ponsard-Gutknecht und Miceal Beausang-O'Griafa, illustriert von Aurélien Morinière, präsentiert das Goethe-Institut Paris eine Ausstellung, die mit den Autor*innen und dem Verlag Glénat entstanden ist. Auf einem Parcours, der sowohl für Schulklassen als auch für das allgemeine Publikum konzipiert ist, entdecken die Besucher*innen die turbulente Saga einer zerrissenen Familie über drei Generationen hinweg. Vor einem authentischen historischen Hintergrund von 1900 bis 1954, lässt sich das Schicksal von fünf Charakteren, verschiedener Nationalitäten und Generationen sowie deren sich kreuzende Schicksale während des Weltkrieges verfolgen.
Im weiteren Verlauf der Woche finden neben Filmveranstaltungen und anderen Anlässe eine große Diskussionsveranstaltung statt, die das Goethe-Institut mit dem Deutsch-Französischen Bürgerfonds organisiert. Sie stellt die entscheidende Frage: „Die deutsch-französische Zivilgesellschaft: Treibende Kraft für die Welt von morgen?“ Der Abschluss der deutsch-französische Woche bildet ein Familientag am 22.1., zu dem wir Sie – wie auch zu den anderen Veranstaltungen – herzlich einladen möchten.
Lassen Sie uns gemeinsam die besondere Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich feiern. Joyeux anniversaire et vive les 60 ans d’amitié franco-allemande !
Nicolas Ehler
Direktor Goethe-Institut Frankreich
am 22. Januar feiern wir den 60. Jahrestag des Élysée-Vertrags auf dessen Grundlage sich in den vergangenen sechs Jahrzehnten sich eine in der Welt einzigartige Verbindung auf politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene zwischen Deutschland und Frankreich entwickelt hat. Aus Feinden sind enge Freunde geworden, die in ihrer Unterschiedlichkeit weiterhin ein wichtiges Fundament für den europäischen Zusammenhalt bilden.
In Zeiten von Krieg auf europäischen Boden gewinnt das Vorhaben einer so weitreichenden Verknüpfung zweier Nationen im Herzen Europas eine umso größere historische Bedeutung. 60 Jahre Élysée-Vertrag bedeuten nicht nur verlässliche politische Zusammenarbeit und wirtschaftlicher Aufschwung – es sind die abertausende Besuche, Austauschreisen und gemeinsame Projekte zwischen den Zivilgesellschaften, die die tiefe Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich durch jede Generation weitergeführt und immer wieder mit neuem Leben erfüllt haben. Sie bilden die einmalige Erfolgsgeschichte, die von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer 1963 begonnen wurde.
Kultur und Bildung bilden weiterhin die elementaren Bereiche, um jeder neuen Generation die herausragende Bedeutung des Friedensprojekts zu vermitteln – und im Labor der Freiheit und Imagination künstlerischer Ästhetik neue Formen der kreativen Zusammenarbeit zu erproben und Zukunftsfelder zu erschließen. 60 Jahre Élysée-Vertrag sind auch Auftrag und Verpflichtung die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich stets neu zu erfinden und zugängig zu machen.
Diese Perspektiven wollen die Goethe-Institute in Frankreich anlässlich des Jubiläums 60 Jahre Élysée-Vertrag eröffnen. Ein zentrales Handlungsfeld bildet dabei die Kultur- und Kreativindustrie. Sie bildet in ihrer Diversität einen der zukunftsträchtigsten Wirtschaftszweige in Europa. Dennoch fehlt es zahlreichen lokalen und regionalen Akteuren, die mit ihren Aktivitäten in Zeiten zurückgehender öffentlicher Gelder ein neues Rückgrat lokaler Infrastruktur bilden, an Möglichkeiten, sich international und interdisziplinär zu vernetzen und an überregionalen Projekten zu arbeiten. Ihre Tätigkeit verbleibt so meist in einem lokalen Kontext, und das Potential eines grenzüberschreitenden Transfers erfolgreicher Ideen und Praktiken wird nicht ausgeschöpft. Das Netzwerk der Goethe-Institute in Frankreich lanciert angesichts dieser Herausforderungen gemeinsam mit seinen Partnern 2023 anlässlich des 60. Jubiläums des Élysée-Vertrags ein Modellprojekt im Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft: Résonance. Das Projekt bringt eine Nachwuchsgeneration von jungen Kreativen aus Deutschland und Frankreich zusammen und fördert gezielt den deutsch-französischen Austausch innovativer und cross-sektoraler Projektideen, um zukunftsweisende Formen für eine europäische Zusammenarbeit auszuloten.
Rund um den Deutsch-Französischen Tag am 22. Januar organisieren alle Goethe-Institute in Frankreich Veranstaltungen, um die Vielfalt der deutsch-französischen Kultur- und Bildungsbeziehungen abzubilden. Das Goethe-Institut Paris beginnt die Deutsch-Französische Woche mit der Vernissage der Ausstellung Visages. Ceux que nous sommes / Gesichter. Wer wir sind. Anlässlich der Veröffentlichung im Januar 2023 von Nathalie Ponsard-Gutknecht und Miceal Beausang-O'Griafa, illustriert von Aurélien Morinière, präsentiert das Goethe-Institut Paris eine Ausstellung, die mit den Autor*innen und dem Verlag Glénat entstanden ist. Auf einem Parcours, der sowohl für Schulklassen als auch für das allgemeine Publikum konzipiert ist, entdecken die Besucher*innen die turbulente Saga einer zerrissenen Familie über drei Generationen hinweg. Vor einem authentischen historischen Hintergrund von 1900 bis 1954, lässt sich das Schicksal von fünf Charakteren, verschiedener Nationalitäten und Generationen sowie deren sich kreuzende Schicksale während des Weltkrieges verfolgen.
Im weiteren Verlauf der Woche finden neben Filmveranstaltungen und anderen Anlässe eine große Diskussionsveranstaltung statt, die das Goethe-Institut mit dem Deutsch-Französischen Bürgerfonds organisiert. Sie stellt die entscheidende Frage: „Die deutsch-französische Zivilgesellschaft: Treibende Kraft für die Welt von morgen?“ Der Abschluss der deutsch-französische Woche bildet ein Familientag am 22.1., zu dem wir Sie – wie auch zu den anderen Veranstaltungen – herzlich einladen möchten.
Lassen Sie uns gemeinsam die besondere Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich feiern. Joyeux anniversaire et vive les 60 ans d’amitié franco-allemande !
Nicolas Ehler
Direktor Goethe-Institut Frankreich