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19:00–21:00 Uhr

Mit den eigenen Geistern schreiben

Literaturgespräch|Ricarda Messner und Raphaël Sigal im Austausch mit Jeffrey Tréhudic

Eine Person in einem hell‑lila Hemd vor einer hellen Wand © Diana Pfammatter

Zweiteilige Collage: links sitzt eine Person in einem hell‑lila Hemd vor einer hellen Wand, rechts ist das Buchcover „WO DER NAME WOHNT“ von Ricarda Messner mit einer beige‑braunen Hausfassade, einem Fenster mit durchscheinendem Vorhang und türkisblauer Typografie zu sehen. Foto: © Diana Pfammatter; Buchcover: © Suhrkamp Verlag

Im Gespräch mit Jeffrey Tréhudic geben die Autor*innen Einblicke in ihre Arbeitsweise und die Entstehung ihrer Bücher.
Wie lässt sich die Geschichte vergangener Generationen erzählen, ohne auf Fiktion zurückzugreifen?
Und wie gelingt es, sich ein Leben in fernen Ländern vorzustellen – in Sprachen, die man selbst nicht spricht?

Ricarda Messner (*1989) ist Mitbegründerin und Herausgeberin des  Flaneur Magazins, das sich pro Ausgabe einer Straße in einer anderen Stadt widmet. Wo der Name wohnt  ist ihr Debütroman (Suhrkamp, 2025), für den sie das Alfred-Döblin-Stipendium und den Literaturpreis Fulda erhielt. Sie lebt in Berlin. 

Raphaël Sigal ist Dozent für Literaturwissenschaft und Schriftsteller. Seine Arbeit beschäftigt sich mit Fragen rund um Erinnerung und Exil. Im Jahr 2025 veröffentlicht er Géographie de l’oubli (Robert Laffont), ein Werk an der Schnittstelle von Theorie, Poesie und Autobiografie. Er lebt und arbeitet in Paris.

Jeffrey Tréhudic nahm am Georges-Arthur-Goldschmidt-Programm teil, woraufhin er eine Stelle im Literarischen Colloquium Berlin aufnahm. Seit Juni 2022 koordiniert er die Herausgabe der jährlichen Zeitschrift für deutschsprachige Literaturen Litterall, für die er seit einigen Jahren übersetzt. Für die Ausgabe 32.2025 von&Littérall hat er einen Auszug aus Ricarda Messners Wo der Name wohnt übersetzt.
In Zusammarbeit mit Littérallea