Spuren 1999-2026
Ausstellung|Künstlerinnen der Hessischen Kulturstiftung in Paris
-
Goethe-Institut Paris, Paris
- Preis Eintritt frei
Vernissage am Donnerstag, den 10. September um 19 Uhr. Paula Rosolen wird anlässlich der Ausstellungseröffnung ihre Arbeit Crash Test #5: Theater zeigen.
Die Ausstellung bringt ehemalige Stipendiatinnen der Hessischen Kulturstiftung zusammen, die in der Cité internationale des arts in Paris gelebt und gearbeitet haben. Anhand ausgewählter Projekte von Paula Rosolen (Tanz, 2025/26), Yvonne Roeb (Skulptur, 2021/22) und Helga Fanderl (Film, 1999/2000) werden die vielfältigen Spuren sichtbar, die Paris in ihren Werken hinterlassen hat.
Im Fokus stehen zeitgenössische und interdisziplinäre Positionen, die nicht auf die bloße Darstellung von Wirklichkeit abzielen, sondern deren Entstehung, Wahrnehmung und Deutung befragen. Zwischen konzeptuellen und materiellen Herangehensweisen eröffnet die intergenerationelle Ausstellung einen Raum für Reflexion. Verdichtung, Wahrnehmung, Ambivalenz und die Offenheit unterschiedlicher Lesarten prägen die Begegnung mit den gezeigten Werken.
Crash Test #5: Theater setzt sich mit Symmetrie und Machtverhältnissen auseinander und hinterfragt kulturelle Hierarchien, die Sprache gegenüber körperlicher Erfahrung privilegieren. Das Projekt entfaltet sich als fortlaufender Aushandlungsprozess, in dem die Suche nach Symmetrie zugleich Arbeitsmethode und Metapher wird. Dabei erscheint Symmetrie nicht als stabiler Idealzustand, sondern als fragiles, vergängliches Gefüge, das jederzeit ins Wanken geraten und zusammenbrechen kann.
Konzept, Choreografie, Live-Tonmischung: Paula Rosolen
Performer: Andrés Andreani, Dylan Guzowski
Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung:
12. September 2026, 11 Uhr: Künstlerinnengespräch mit Paula Rosolen, Yvonne Roeb und Helga Fanderl, moderiert von Matthieu Jacquet
23. Oktober 2026, 19 Uhr: Book Launch Yvonne Roeb / Correlatio
Die Hessische Kulturstiftung widmet sich seit ihrer Gründung 1988 der Bewahrung und Förderung von Kunst und Kultur in Hessen. Sie unterstützt Museen bei Sammlungserweiterungen, Ausstellungen sowie Publikationen und vergibt Reise- und Residenzstipendien an bildende Künstler*innen. Letztere umfassen Residenzen in New York City, London, Istanbul – und Paris: Im Stiftungsatelier in der Cité internationale des arts haben bislang rund 30 ihrer Stipendiat*innen gelebt und gearbeitet. Erstmals 2027 bietet die Stiftung außerdem Residenzen in Kyoto an. Ziel des Stipendienprogramms ist es, den Künstler*innen zu ermöglichen, in einem neuen Umfeld ihre Praxis weiterzuentwickeln, und den interkulturellen Transfer von Ideen, Perspektiven und Verständnissen zu beleben.
Crash Test #5: Theater entstand im Rahmen einer Residenz im Künstler:innenhaus Mousonturm und in der Cité internationale des arts in Paris, als Teil des von der Hessischen Kulturstiftung geförderten Stipendienprogramms. Die Wiederaufnahme wurde durch eine Residenz an der La Briqueterie – CDCN du Val-de-Marne sowie durch die Unterstützung der Reichweiten- und Wirkungsförderung des Bayerischen Landesverbandes für zeitgenössischen Tanz (BLZT) und des Goethe-Instituts Paris ermöglicht.
Die Ausstellung bringt ehemalige Stipendiatinnen der Hessischen Kulturstiftung zusammen, die in der Cité internationale des arts in Paris gelebt und gearbeitet haben. Anhand ausgewählter Projekte von Paula Rosolen (Tanz, 2025/26), Yvonne Roeb (Skulptur, 2021/22) und Helga Fanderl (Film, 1999/2000) werden die vielfältigen Spuren sichtbar, die Paris in ihren Werken hinterlassen hat.
Im Fokus stehen zeitgenössische und interdisziplinäre Positionen, die nicht auf die bloße Darstellung von Wirklichkeit abzielen, sondern deren Entstehung, Wahrnehmung und Deutung befragen. Zwischen konzeptuellen und materiellen Herangehensweisen eröffnet die intergenerationelle Ausstellung einen Raum für Reflexion. Verdichtung, Wahrnehmung, Ambivalenz und die Offenheit unterschiedlicher Lesarten prägen die Begegnung mit den gezeigten Werken.
Crash Test #5: Theater setzt sich mit Symmetrie und Machtverhältnissen auseinander und hinterfragt kulturelle Hierarchien, die Sprache gegenüber körperlicher Erfahrung privilegieren. Das Projekt entfaltet sich als fortlaufender Aushandlungsprozess, in dem die Suche nach Symmetrie zugleich Arbeitsmethode und Metapher wird. Dabei erscheint Symmetrie nicht als stabiler Idealzustand, sondern als fragiles, vergängliches Gefüge, das jederzeit ins Wanken geraten und zusammenbrechen kann.
Konzept, Choreografie, Live-Tonmischung: Paula Rosolen
Performer: Andrés Andreani, Dylan Guzowski
Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung:
12. September 2026, 11 Uhr: Künstlerinnengespräch mit Paula Rosolen, Yvonne Roeb und Helga Fanderl, moderiert von Matthieu Jacquet
23. Oktober 2026, 19 Uhr: Book Launch Yvonne Roeb / Correlatio
In Zusammenarbeit mit der Hessischen Kulturstiftung
Crash Test #5: Theater entstand im Rahmen einer Residenz im Künstler:innenhaus Mousonturm und in der Cité internationale des arts in Paris, als Teil des von der Hessischen Kulturstiftung geförderten Stipendienprogramms. Die Wiederaufnahme wurde durch eine Residenz an der La Briqueterie – CDCN du Val-de-Marne sowie durch die Unterstützung der Reichweiten- und Wirkungsförderung des Bayerischen Landesverbandes für zeitgenössischen Tanz (BLZT) und des Goethe-Instituts Paris ermöglicht.
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Ort
Goethe-Institut Paris
17, avenue d'Iéna
75116 Paris
Frankreich
17, avenue d'Iéna
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