Literaturgespräch Michael Köhlmeier

Michael Köhlmeier Foto (Ausschnitt): © Udo Leitner

Do, 19.04.2018

Goethe-Institut Paris

17 avenue d'Iéna
75116 Paris

Europa, die Flüchtlinge und die Literatur

In Anwesenheit des Autors und seiner Übersetzerin Marie-Claude Auger
Moderation: Dieter Hornig
 
Der österreichische Schriftsteller Michael Köhlmeier, der 2017 mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichnet wurde, lässt sich sowohl von der westlichen Kulturgeschichte als auch von den Themen unserer heutigen Gesellschaft inspirieren. Bekannt für seine Romane und Essays sowie für seine Neuschreibung von biblischen Episoden und antiken Mythen, stellt uns Köhlmeier seine Vision des Schreibens vor. Als Beispiel dient ihm insbesondere sein Roman, Das Mädchen mit dem Fingerhut (Hanser, 2016), ein bewegendes Porträt einer verlorenen Kindheit, in dem auch das Thema Migration eine Rolle spielt.
 
Dieter Hornig ist Dozent am deutschen Fachbereich der Universität Paris 8 Saint-Denis. Als Spezialist für österreichische und deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts ist er auch literarischer Übersetzer vom Französischen ins Deutsche.
 
Marie-Claude Auger unterrichtete zunächst einige Jahre als französische Lektorin an der Universität Heidelberg und als Dozentin an der ESIT (École supérieure d'interprètes et de traducteurs), dann wurde sie Übersetzerin für Deutsch, zuerst im audiovisuellen Bereich und später in der literarischen Übersetzung (Cornelia Funke, Anna Kim, Helmut Krausser, Jan Costin Wagner, etc.).

„Köhlmeier ist ein begnadeter Fabulator, der auch als Nacherzähler klassischer Mythen und biblischer Geschichten sowie im mündlichen Erzählen überzeugt.“
(Jury des 25. Konrad-Adenauer-Literaturpreises 2017)
 
In Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), dem Österreichischen Kulturforum und dem Verlag Jacqueline Chambon
 

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