Podiumsgespräch Gibt es eine „Anti-68-Tendenz“ in der politischen Debatte?

1968“ in Zahlen in blau wird von einer Hand mit blauen Stift auf weißen Hintergrund geschrieben Foto (Ausschnitt) : © Colourbox

Mo, 12.11.2018

19:00

Goethe-Institut Paris

Teilnehmer:
  • Armin Nassehi (München)
  • Boris Gobille (Lyon)
  • Moderation: Claire Demesmay (Berlin)

Das „Jahr 1968“ weckte in seinem Jubiläumsjahr 2018 großes Interesse und löste viele Debatten über die Ereignisse der Zeit und ihre Auswirkungen auf das heutige (politische) Leben aus. Aber was ist mit einer „Anti-68-Haltung“ am Ende des zweiten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts? Dieser Frage werden wir uns auf dieser deutsch-französischen Konferenz stellen. 
 
In Frankreich und Deutschland gibt es konservative Bewegungen, die sich mehr oder weniger offen eine „Anti-68-Haltung“ zuschreiben. Wer sind sie, was ist ihre eigentliche ideologische Grundlage? Und sind sie eine „Bewegung“ oder Phänomene, die nur in ihrem jeweiligen französischen respektive deutschen Kontext verstanden werden können?
 
Die Politologin Claire Demesmay leitet das Frankreich-Programm der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin.

Boris Gobille ist Politikwissenschaftler an der École Normale Supérieure in Lyon. Kürzlich erschien von ihm Le mai 68 des écrivains : crise politique et avant-gardes littéraires (CNRS Éditions, Culture & Société, 2018).

Armin Nassehi ist Professor für Soziologie an der Universität München. 2018 erschien seine Publikation Gab es 1968? Eine Spurensuche bei kursbuch.edition.
 
In Zusammenarbeit mit dem Institut français de relations internationales (IFRI)
 
 

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