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19:00 Uhr
Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer
Vortrag|Eine romantische Geschichte der Monster
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Goethe-Institut Toulouse, Toulouse
- Sprache Auf Französisch
- Preis Freier Eintritt
Audiovisueller Vortrag von Florian Torres
Voranschreitender Klimawandel, erstarkender Populismus, die unmittelbare Nähe von Kriegen – unsere Gegenwart scheint von Unvernunft geprägt zu sein. Bereits im 19. Jahrhundert rebellierten Vertreter der deutschen Schauerromantik gegen die Unvernunft ihrer Zeit, indem sie Monster erschufen, um deren Einfluss sichtbar zu machen und zugleich Wege aufzuzeigen, sich ihm zu entziehen. Sich heute erneut mit ihnen zu befassen, kann helfen, der Angst nicht nachzugeben: In ihren Erfolgen und Niederlagen wird deutlich, was unsere Epoche antreibt – und was sie zugleich belastet.
Dieser Vortrag widmet sich der „Schwarzen Romantik“ in Europa mit besonderem Schwerpunkt auf Deutschland. Zu Beginn wird die englische Gotik als eine Ausprägung der Frühromantik vorgestellt. Anschließend wird der spannende, teils widersprüchliche Austausch zwischen Frankreich und Deutschland in der Übergangszeit von der Aufklärung zur Romantik betrachtet. Nach einer kurzen Einführung in den Jenaer Kreis der Frühromantiker – zu dem unter anderem Schiller und Schlegel gehörten – sowie in die Werke der Brüder Grimm und Ludwig Tieck, gilt die Aufmerksamkeit E.T.A. Hoffmann. Anschließend führt die Reise zurück nach England zu Mary Shelley und dem zeitlosen Monster Frankensteins. Begleitet wird der Vortrag von Gemälden der Gotik und Romantik sowie Filmausschnitten.
Zitierte Werke:
Gemälde: Caspar David Friedrich, Paolo Uccello (Die Jagd bei Nacht), Carl Friedrich Seiffert, Leonora Carrington
Filmausschnitte: Gothic von Ken Russell, Der unauffällige Mr. Crane der Coen-Brüder, Das Cabinet des Dr. Caligari von Robert Wiene
In Zusammenarbeit mit dem Verlag Éditions du Typhon im Rahmen der deutsch-französischen Wochen in Okzitanien.
Voranschreitender Klimawandel, erstarkender Populismus, die unmittelbare Nähe von Kriegen – unsere Gegenwart scheint von Unvernunft geprägt zu sein. Bereits im 19. Jahrhundert rebellierten Vertreter der deutschen Schauerromantik gegen die Unvernunft ihrer Zeit, indem sie Monster erschufen, um deren Einfluss sichtbar zu machen und zugleich Wege aufzuzeigen, sich ihm zu entziehen. Sich heute erneut mit ihnen zu befassen, kann helfen, der Angst nicht nachzugeben: In ihren Erfolgen und Niederlagen wird deutlich, was unsere Epoche antreibt – und was sie zugleich belastet.
Dieser Vortrag widmet sich der „Schwarzen Romantik“ in Europa mit besonderem Schwerpunkt auf Deutschland. Zu Beginn wird die englische Gotik als eine Ausprägung der Frühromantik vorgestellt. Anschließend wird der spannende, teils widersprüchliche Austausch zwischen Frankreich und Deutschland in der Übergangszeit von der Aufklärung zur Romantik betrachtet. Nach einer kurzen Einführung in den Jenaer Kreis der Frühromantiker – zu dem unter anderem Schiller und Schlegel gehörten – sowie in die Werke der Brüder Grimm und Ludwig Tieck, gilt die Aufmerksamkeit E.T.A. Hoffmann. Anschließend führt die Reise zurück nach England zu Mary Shelley und dem zeitlosen Monster Frankensteins. Begleitet wird der Vortrag von Gemälden der Gotik und Romantik sowie Filmausschnitten.
Zitierte Werke:
Gemälde: Caspar David Friedrich, Paolo Uccello (Die Jagd bei Nacht), Carl Friedrich Seiffert, Leonora Carrington
Filmausschnitte: Gothic von Ken Russell, Der unauffällige Mr. Crane der Coen-Brüder, Das Cabinet des Dr. Caligari von Robert Wiene
In Zusammenarbeit mit dem Verlag Éditions du Typhon im Rahmen der deutsch-französischen Wochen in Okzitanien.
Ort
Goethe-Institut Toulouse
4 bis, rue Clémence Isaure
31000 Toulouse
Frankreich
4 bis, rue Clémence Isaure
31000 Toulouse
Frankreich