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18:30 Uhr
Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt
Film|Regie: Rosa von Praunheim, BRD 1971, 67 min, OmU
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Cinéma Le Cratère, Toulouse
- Sprache Auf Deutsch und Französisch
- Preis FIFIGROT-Kinopass für 5 oder 10 Eintritte, nicht personengebunden (30 oder 50 €) oder zum regulären Preis des Kinos Le Cratère
In Zusammenarbeit mit dem Festival International du Film Grolandais (FIFIGROT)
Rosa von Praunheim (bürgerlich Holger Bernhard Bruno Mischwitzky, 1942–2025) gilt seit der Revolution, die sein Film Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt Anfang der 1970er Jahre auslöste, als einer der größten queeren Filmemacher und Aktivisten. Als Zeitgenosse von Werner Schroeter, Rainer Werner Fassbinder und Ulrike Ottinger verbinden seine etwa 150 Kurz- und Spielfilme auf spielerische Weise Avantgarde, Underground, Kitsch und Camp und feiern gleichzeitig Transidentitäten, wie etwa in seinem Musical „Stadt der verlorenen Seelen“ (1983). Das Festival Fifigrot und das Goethe-Institut freuen sich, zwei seiner ersten subversiven Perlen präsentieren zu können.
Frisch im Berlin der frühen 70er Jahre angekommen, beginnt Daniel ein geordnetes Leben als Paar mit Clemens. Doch schnell wendet er sich davon ab und beginnt, die verschiedenen Subkulturen der Schwulenszene zu erkunden.
Als scharfe Kritik am Bestreben der Schwulen, sich der bürgerlichen Norm anzupassen, sorgte dieser Spielfilm bei seiner Veröffentlichung für einen Skandal und begleitete das Aufkommen der LGBT-Bewegungen. Obwohl es sich um einen avantgardistischen Film handelt, ist er auf unseren Leinwänden sehr selten zu sehen. Die Gelegenheit, dieses Juwel des Queer-Kinos zu entdecken, sollte man sich nicht entgehen lassen.
Rosa von Praunheim (bürgerlich Holger Bernhard Bruno Mischwitzky, 1942–2025) gilt seit der Revolution, die sein Film Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt Anfang der 1970er Jahre auslöste, als einer der größten queeren Filmemacher und Aktivisten. Als Zeitgenosse von Werner Schroeter, Rainer Werner Fassbinder und Ulrike Ottinger verbinden seine etwa 150 Kurz- und Spielfilme auf spielerische Weise Avantgarde, Underground, Kitsch und Camp und feiern gleichzeitig Transidentitäten, wie etwa in seinem Musical „Stadt der verlorenen Seelen“ (1983). Das Festival Fifigrot und das Goethe-Institut freuen sich, zwei seiner ersten subversiven Perlen präsentieren zu können.
Frisch im Berlin der frühen 70er Jahre angekommen, beginnt Daniel ein geordnetes Leben als Paar mit Clemens. Doch schnell wendet er sich davon ab und beginnt, die verschiedenen Subkulturen der Schwulenszene zu erkunden.
Als scharfe Kritik am Bestreben der Schwulen, sich der bürgerlichen Norm anzupassen, sorgte dieser Spielfilm bei seiner Veröffentlichung für einen Skandal und begleitete das Aufkommen der LGBT-Bewegungen. Obwohl es sich um einen avantgardistischen Film handelt, ist er auf unseren Leinwänden sehr selten zu sehen. Die Gelegenheit, dieses Juwel des Queer-Kinos zu entdecken, sollte man sich nicht entgehen lassen.
Ort
Cinéma Le Cratère
95 Grande Rue Saint-Michel
31400 Toulouse
Frankreich
95 Grande Rue Saint-Michel
31400 Toulouse
Frankreich