Konzert Forum Voix Étouffées: Schönberg und Eisler

Foto eines Konzerts einer Solistin in einem blauen Kleid, begleitet von sechs Instrumentalisten und einem Dirigenten, in einem Saal mit gotischer Architektur, mit Kunstwerken im Hintergrund © Forum Voix Etouffées

Do, 25.01.2024

20:00 Uhr – 21:30 Uhr

Goethe-Institut Paris

Orchestre Les Métamorphoses

Das Forum Voix Étouffées präsentiert dieses Konzert im Rahmen des europäischen Projekts „Musik, Krieg und Frieden in Europa-1922-2022“. 

Dieses Projekt, das vom Programm ‚Bürgerinnen und Bürger, Gleichstellung, Rechte und Werte‘ (CERV) der Europäischen Kommission finanziert wird, soll die äußerst politische Rolle der Musik während des 20. Jahrhunderts in Europa hervorheben: Musik sowohl als Zeuge der Erschütterungen durch totalitäre Regimes, die den Kontinent gemartert haben, als auch als Werkzeug des Widerstands.
Der Krieg ist eines der Hauptthemen in der Musik des 20. Jahrhunderts. Vor dem Hintergrund der Invasion in der Ukraine soll das Projekt an die verheerenden Auswirkungen der europäischen Totalitarismen als Anstifter von Kriegen und Völkermorden wie dem Holocaust erinnern und mit dem europäischen Publikum die Idee teilen, dass der kontinentale Frieden nicht nur auf Freihandel, sondern auch auf starken gemeinsamen Werten wie Demokratie, Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus, Freiheit und Einheit beruhen kann.
 

An diesem Abend wird das Orchestre Les Métamorphoses unter der Leitung von Amaury du Closel zusammen mit der Mezzosopranistin Maria Ostroukhova Werke von Arnold Schönberg und Hanns Eisler aufführen, zwei Komponisten, die von totalitären Regimen unterdrückt und erstickt wurden. 

Das Konzert eröffnet überdies die Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag von Arnold Schönberg.

Arnold Schönberg: Das Buch der hängenden Gärten op.15 Gedichte von Stefan George (Arrangement: Howard Burrell)
Hanns Eisler: Vierzehn Arten den Regen zu beschreiben, Musik für den gleichnamigen Film von Joris Ivens
Arnold Schönberg: Fünf Orchesterstücke op.16 (Arrangement: Arnold Schönberg, 1920)

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