|
19:30–21:00 Uhr
Georg Stefan Troller - Leben in Bilder verwandeln
Begegnung / Film|Ein Abend in Gedenken an den Filmemacher
-
Goethe-Institut Paris, Paris
- Sprache Auf Deutsch
- Preis Eintritt frei
Georg Stefan Troller wurde in eine jüdische Familie geboren und von den Nazis aus Wien vertrieben. Er kehrte als amerikanischer Soldat nach Europa zurück und ließ sich dann bis zu seinem Tod am 27. September 2025 in Paris nieder, wo er als Journalist für das deutsche Fernsehen lebte und arbeitete. Seine Fernsehporträts von bekannten (oder unbekannten) Persönlichkeiten wie Mohamed Ali, Peter Handke oder William Somerset Maugham machten ihn berühmt.
Georg Stefan Troller beschrieb seine Arbeit als Regisseur als einen Akt der Transformation des uns entglittenen Lebens und dessen Aneignung durch Bilder. Auf diese Weise sei es möglich, sich die Welt zu eigen zu machen. Er sah sich selbst als „Menschenfresser”, der durch Filme das Leben anderer einfing und damit sein eigenes Leben nährte, das durch seine Erfahrung im Exil zerstört worden war.
Peter Stefan Jungk, freier Schriftsteller, Übersetzer, Essayist, Drehbuchautor und Dokumentarfilmer, und Jürgen Ritte, emeritierter Professor für deutsche Literatur an der Universität Paris 3, Übersetzer, Essayist und Literaturjournalist, würdigen diese prägende Persönlichkeit mit Textauszügen, Filmausschnitten und persönlichen Anekdoten. Die Veranstaltung wird von Cornelia Geiser moderiert, einer in Deutschland geborenen und in Frankreich lebenden Schauspielerin und Regisseurin. Sie arbeitet für Theater, Kino und Oper.
Die Maison Heinrich Heine präsentiert die von Trollers Biographie inspirierte Filmtrilogie Wohin und zurück (Regie: Axel Corti, 1982–1985) an drei Abenden im Januar 2026: 12.1., 19.1., 26.1., jeweils um 20 Uhr.
Georg Stefan Troller beschrieb seine Arbeit als Regisseur als einen Akt der Transformation des uns entglittenen Lebens und dessen Aneignung durch Bilder. Auf diese Weise sei es möglich, sich die Welt zu eigen zu machen. Er sah sich selbst als „Menschenfresser”, der durch Filme das Leben anderer einfing und damit sein eigenes Leben nährte, das durch seine Erfahrung im Exil zerstört worden war.
Peter Stefan Jungk, freier Schriftsteller, Übersetzer, Essayist, Drehbuchautor und Dokumentarfilmer, und Jürgen Ritte, emeritierter Professor für deutsche Literatur an der Universität Paris 3, Übersetzer, Essayist und Literaturjournalist, würdigen diese prägende Persönlichkeit mit Textauszügen, Filmausschnitten und persönlichen Anekdoten. Die Veranstaltung wird von Cornelia Geiser moderiert, einer in Deutschland geborenen und in Frankreich lebenden Schauspielerin und Regisseurin. Sie arbeitet für Theater, Kino und Oper.
In Zusammenarbeit mit der Fondation de l’Allemagne – Maison Heinrich Heine