Konzert Wege des Exils und der Hoffnung

groupe de musique ©Florent-Gardin

Mo, 16.07.2018

L'Abbaye de Fontfroid (Narbonne), cours Louis XIV

Orpheus XXI – Solidarische Musik gegen das Vergessen, unter der Leitung von Jordi Savall

Das Projekt „Orpheus XXI“ versammelt geflüchtete Musiker unterschiedlicher Herkunft im Alter von 9 bis 25 Jahren, darunter den heute in Deutschland lebenden Rebal Alkhodari, bringt sie in Kontakt mit europäischen Berufsmusikern und bedient sich dabei der Musik als Mittel der Integration.

Im Laufe einiger Monate entwickeln die jungen Menschen ein musikalisches Programm, das ihnen die Möglichkeit gibt, der Öffentlichkeit die Schönheit ihrer Kulturen und ihrer Musik zu zeigen, insbesondere an Schulen und dieses Jahr auch im Rahmen des Festivals. Das Ergebnis dieses integrativen Projektes ist eine bewegende Symbiose aus traditionellen nahöstlichen und klassischen abendländischen Klängen.
Dieses klassische Konzert ist Teil der 13. Ausgabe des Festivals „Musique et Histoire pour un dialogue interculturel“, das vom katalanischen Musiker Jordi Savall ins Leben gerufen wurde und zahlreiche Künstler vereint, die sich der klassischen Musik und der Weltmusik widmen.
Savall setzt sich für die Vielfalt der Kulturen und Talente ein und bietet mit seinem Festival ein Forum für den interkulturellen Austausch, weswegen die UNESCO ihm den Titel „Botschafter für den Frieden“ verlieh.
 

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