Nach und nach erschließt sich der Lebensweg der beiden Personen, die glänzenden Erinnerungsszenen sind glaubhaft und authentisch, und sie alle sind eine eigene Erzählung wert. Thomas von Aquin kennt die Welt nur bis zum Jahr 1274 und weiß nicht wie man lacht, er versteht keinen Humor und kann sich nicht einfach freuen. Stan versucht, ihm den Verlauf und die Entwicklung der Welt zu erklären und gleichzeitig selbst Antworten auf existenzielle Fragen zu finden. In den Gesprächen treten die Werte der Neuzeit zutage, entstehen immer neue absonderliche Gedankenspiele, philosophische Diskussionen über den Glauben, die Existenz oder Nichtexistenz von Gott, über den Tod und auch das Leben, das Denken und Lachen, die Geschwindigkeit und Lebensweise des neuen Zeitalters. Und all dies, um ans Licht und ans Ende zu gelangen, das Lebensende. Wie im Film mit der Aufschrift „Ende“.