Man ahnt nicht, wie viel dieser karge Inhalt hergeben kann. Ein getreues Bild der sogenannten Ypsilon-Generation. Schonungslos und doch feinfühlig. Ein Kapitel für sich ist das Vokabular des Autors, es ist das der digitalen Gesellschaft. Melle ist ein sehr kritischer Geist, mir ist ein Satz von ihm stark in Erinnnerung geblieben: „Schien es nicht, dass Hunger gar nicht mehr vorkommt in diesem Wohlfahrtsstaat?”