Übersetzungsförderung

Goethe-Institut Übersetzungsförderung © Foto: Goethe-Institut/Loredana La Rocca  Goethe-Institut Übersetzungsförderung Foto: Goethe-Institut/Loredana La Rocca

Das Förderprogramm des Goethe-Instituts „Übersetzungen deutscher Bücher in eine Fremdsprache“ unterstützt ausländische Verlage bei der Publikation deutscher Literatur. Damit sollen einem nicht-deutschsprachigen Leserkreis aktuelle Werke der Gegenwartsliteratur, Bücher für Kinder und Jugendliche, wichtige wissenschaftliche Titel und Sachbücher zugänglich gemacht werden.

Das Programm dient kulturpolitischen Zielen und ist ein wichtiges Steuerungsinstrument der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.

Im Falle einer Förderung erstattet das Goethe-Institut dem ausländischen Verlag nach Erscheinen der Fremdsprachenausgabe einen Anteil der Übersetzungskosten. Eine vollständige Übernahme der Übersetzungskosten sowie die Finanzierung von Druck- oder Redaktionskosten sind nicht vorgesehen.

In den fast 40 Jahren seines Bestehens wurde die Veröffentlichung von rund 6.000 Büchern in 45 Sprachen finanziell unterstützt.


  • Belletristik, Kinder- und Jugendliteratur, Sachbücher: 11. Dezember 2017
  • wissenschaftliche Beiträge: 11. Dezember 2017

  • Gefördert werden Übersetzungen von Werken deutscher Autorinnen und Autoren, die in gedruckter Form bei einem Verlag im deutschen Sprachraum publiziert sind.
  • Die Übersetzung muss aus dem deutschen Originaltext vorgenommen werden.
  • Es können nur solche Projekte berücksichtigt werden, die sich zum Zeitpunkt des Abschlusses des Fördervertrags noch nicht im Stadium der Drucklegung befinden.
  • Der ausländische Verlag ist verpflichtet, im Impressum das Goethe-Institut als Förderer zu nennen und das Logo des Goethe-Instituts abzudrucken. Sollte dies versäumt werden, behält sich das Goethe-Institut vor, den bewilligten Betrag nicht auszuzahlen.
  • Im Falle einer Förderung können für die Festlegung der Fördersumme nur solche Honorare herangezogen werden, die der Übersetzer spätestens bei Erscheinen der Übersetzung ausgezahlt bekommt.

  • das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular
  • Kopie des rechtsgültigen Lizenzvertrags
  • Kopie des rechtsgültigen Übersetzervertrags
  • Projektbegründung mit Angaben zur Relevanz des Werkes für das Absatzgebiet, zum Verlagsprogramm und zur Notwendigkeit der finanziellen Förderung
  • zwei Exemplare der deutschen Ausgabe sowie Rezensionen. (Bücher und Rezensionen sollten beim deutschen Verlag erbeten und an die Zentrale des Goethe-Instituts, Bereich 33 Literatur und Übersetzungsförderung, weitergeleitet werden.)

  • Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Zivilgesellschaft
  • Kulturelle Dimension des europäischen Einigungsprozesses
  • Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts (Fokus: Erinnerungskultur, Vergangenheitsbewältigung)
  • Gesellschaftlicher Umgang mit ethnischen oder religiösen Minderheiten
  • Herausragende Primärtexte deutscher Geistes- und Sozialwissenschaftler sowie herausragende Werke deutscher Gegenwartsliteratur.
Berücksichtigung finden auch:
  • Klassische deutsche Literatur
  • Zeitgenössische Dramatik
  • Qualitativ hochwertige Kinder- und Jugendliteratur

Weitere Informationen

Geförderte Übersetzungen

Zuletzt auf Ungarisch erschienen

Verlage

Ungarischen Verlage, die bisher am Programm des Goethe-Instituts für Übersetzungsförderung teilgenommen haben

Top