In der allgemeinen Wahrnehmung ist der Künstler der schaffende Mann, während die Frau seine Muse oder sein Modell ist. Die Darstellungen sind immer noch weitgehend durch den "männlichen Blick" geprägt, Frauen haben es nach wie vor schwer, sich auf dem zeitgenössischen Kunstmarkt durchzusetzen. Das Goethe-Institut und das Institut Français stellen daher in diesem Jahr Künstlerinnen und feministische Kunst in den Mittelpunkt ihrer Projekte, die vom Elysee-Fond unterstützt sind. Das Thema wird binnen diesem Jahr im Rahmen von Filmvorführungen, Workshops und Diskussionen behandelt.
Im deutschen Personenregister steht seit einiger Zeit ein drittes Geschlecht zur Wahl: divers. Diese Option soll Eltern von Kindern, die ohne klar einzuordnendes Geschlecht zur Welt kommen, die Bürde nehmen zu entscheiden, wie dieses leben soll und zeigen: Normalität kann unterschiedlich aussehen.