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20:00 Uhr

Was ist das Jüdische im PUNK

Gespräch | Avi Pitchon und Ulrich Gutmair

Am 19. Oktober wird es um die Frage der Jüdischkeit im Punk gehen. In Israel wird Punk häufig als bloßer Import betrachtet. Unterschlagen wird dabei die jüdische Geschichte von Punk. Punk speiste sich aus jüdischem Humor und war auch Ausdruck der langen Geschichte des jüdischen Radikalismus.



 

Avi Pitchon

Journalist, Musik- und Kunstkritiker, Autor, Künstler und Kurator

Avi Pitchon ist Journalist, Musik- und Kunstkritiker, Schriftsteller, Künstler und Kurator. Sein vielseitiges Schaffen beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Subkulturen und Gegenkulturen sowie mit Themen wie Subversion, Underground-Kultur und künstlerischem Protest. Seit 2021 ist Pitchon Kunstkritiker und stellvertretender Redakteur der Kulturbeilage „Galerie“ der israelischen Tageszeitung „Haaretz“.

Ulrich Gutmair

Redakteur

Ulrich Gutmair ist Redakteur für Politisches Buch und Politik bei der taz. Er studierte Geschichtswissenschaften und Publizistik an der Freien Universität Berlin. In seinem Debüt Die ersten Tage von Berlin: Der Sound der Wende (2013) schildert er, wie Hausbesetzer, Künstlerinnen, DJs und Raver nach dem Mauerfall in Berlin-Mitte eine temporäre autonome Zone schufen. Wir sind die Türken von morgen. Neue Welle, neues Deutschland (2023) beschreibt Punk als ästhetische Haltung, die Nationalismus, Rassismus und Sexismus mit Negation, Provokation und Satire begegnet.