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Max Mueller Bhavan | Indien

Kolkata Lab
Baumwolle und Bambus

Das erste Lab findet vom 2. April bis 11. April 2026 in Gangtok, Sikkim statt, wo die teilnehmenden Künstlerinnen gemeinsam mit ihren lokalen Kunsthandwerkerinnen und Expert*innen unter der Anleitung von Sarmite Polakova (Deutschland) und Sonam Tashi Gyaltsen (Indien) arbeiten werden.

Kolkata Lab Bio Design South Asia © Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan

Über das Lab

Das Bamboo and Comilla Cotton Lab in Sikkim, organisiert vom Goethe-Institut Kolkata, konzentriert sich auf zwei wichtige regionale Materialien:

Bambus, ein schnell nachwachsender und regenerativer Rohstoff, ist tief in der Kultur des östlichen Himalaya verwurzelt. Aufgrund seiner Festigkeit und Flexibilität wird er dort seit Langem im Bauwesen, im Kunsthandwerk und für Alltagsgegenstände eingesetzt.
Daneben widmet sich das Labor der Comilla-Baumwolle aus den West Garo Hills in Meghalaya – einem historisch bedeutsamen, bislang jedoch wenig erforschten Material, das derzeit eine Wiederbelebung erfährt. Sie bietet die Möglichkeit, Baumwolle als Teil umfassender regionaler Fasersysteme und Wertschöpfungsketten neu zu betrachten.

In diesem Labor setzen sich Designerinnen, Forschende und Handwerkerinnen mit Bambus und Baumwolle als Bestandteilen eines zeitgenössischen Materialsystems auseinander. Durch Feldforschung, Materialtests und Prototypenentwicklung untersuchen sie, wie diese Materialien verarbeitet, kombiniert und für neue Anwendungen in Architektur und Design weiterentwickelt werden können.

Ziel des Labors ist es, traditionelles Wissen mit experimentellen Ansätzen zu verbinden und Bambus sowie Baumwolle für zukunftsorientierte, regional verankerte Innovationen neu zu denken.

Projektmentor*innen

Teilnehmende Künstler*innen

Projektmediator*innen

Projektpartner