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Menschen am Sonntag

74 Min. | Spielfilm | Deutschland, 1930 | Komödie/Romantik | B | Regie: Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer, Rochus Gliese | mit engl. Untertiteln

Vorführungen und Tickets
04. November, 18:00 Uhr – Goethe-Institut Mexiko, Auditorium Altana
05. November, 19:00 Uhr – Cineteca Nacional, Saal 9

Menschen am Sonntag
© Deutsche Kinemathek

Junge Berliner aus einfachen Verhältnissen genießen einen schönen Sonntag am Strand inmitten der nicht enden wollenden Arbeitswoche der Zwischenkriegszeit: Der Weinhändler Wolfgang lernt Christl kennen und verabredet sich mit ihr am Wannsee, wo er auch seinen Freund Erwin trifft. Christl wird von ihrer Freundin Brigitte begleitet.
 

Robert Siodmak

(1900-1973) Er gab 1929/30 sein Regiedebüt mit dem abendfüllenden Dokumentarfilm "Menschen am Sonntag", den er auch selbst schreibt und produziert. Im April 1933, angesichts der Machtergreifung der Nazis, zog Siodmak nach Paris. Der Durchbruch gelang ihm mit dem Drama "Mollenard". 1939 zog Siodmak wegen des Kriegsausbruchs in die Vereinigten Staaten. Bis Ende der 1940er Jahre drehte Siodmak seine berühmten "Film Noir"-Filme, wie "Zeuge gesucht" (1944), "Unter Verdacht" (1944) und "Die Wendeltreppe" (1945). Für "The Killers" (1946) erhielt er eine Oscar-Nominierung für die beste Regie. Weitere große Hits in den USA waren "Gewagtes Alibi" (1949) und "Der rote Korsar" (1952). Trotz seines großen Erfolgs in den USA kehrte Siodmak 1951 nach Europa zurück. Ab 1954 arbeitete er hauptsächlich in Westdeutschland, lebte aber ab 1955 in Ascona (Schweiz). Sein erster deutscher Film wurde zu einem seiner großen Klassiker: Das atmosphärische Drama "Die Ratten" wurde 1955 auf der Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. Das Kriminaldrama "Nachts wenn der Teufel kam" (1957) erhält eine Oscar-Nominierung als "Bester ausländischer Film", beim Deutschen Filmpreis wurde Siodmak als bester Regisseur ausgezeichnet.

Rochus Gliese

(1891-1978) Er widmete sich ab 1914 parallel zu seiner umfangreichen Theaterarbeit auch dem Film. Jahrelang war er sowohl Bühnen- als auch Kostümbildner. Für F. W. Murnaus Meisterwerk "Breaking Dawn" (1927), das in den USA produziert wurde, schuf Gliese die imposanten Bauten und wurde für seine Arbeit mit einer Oscar-Nominierung belohnt. Während des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit arbeitete er als freier Bühnenbildner und Regisseur an zahlreichen Bühnen in Deutschland und Österreich.

Edgar G. Ulmer

Er wurde am 17. September 1904 in Olmütz, Mähren, Österreich-Ungarn geboren. Er war ein Regisseur und Drehbuchautor, bekannt für "Die schwarze Katze" (1934), "Santiago - Die Verdammten" (1955) und "Insel der Sünder" (1943). Er war verheiratet mit Shirley Ulmer und Joan Warner. Er starb am 30. September 1972 in Woodland Hills, Los Angeles, Kalifornien, USA.

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