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Glück

103 Min. | Spielfilm | Deutschland, 2021 | Drama/Romantik | C | Regie: Henrika Kull
Dieser Film wird in Kooperation mit MICGénero, Muestra Internacional de Cine con Perspectiva de Género gezeigt.

Vorführungen und Tickets
06. November, 21:30 Uhr – Goethe-Institut Mexiko, Freiluftkino
08. November, 21:00 Uhr – Cineteca Nacional, Saal 3
09. November, 19:00 Uhr – Goethe-Institut Mexiko, Freiluftkino
10. November, 18:30 Uhr – Cinépolis Carso, Saal 1

Glück

Abwechselnd im Pausenraum warten, Sex haben und auf den nächsten Kunden warten: Maria, eine selbstbewusste Italienerin Anfang zwanzig, ist neu in dem Berliner Bordell, in dem Sascha schon seit einiger Zeit arbeitet. Mit ihren Tätowierungen, Piercings und ihrer Vorliebe, in den Pausen Gedichte in ein Notizbuch zu schreiben, unterscheidet sie sich stark von den anderen. Die beiden Frauen fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Maria bewahrt ihr Geld in einem Schließfach in der Berliner Staatsbibliothek auf. Sie telefoniert regelmäßig mit ihrem Vater und versichert ihm, dass es ihr gut geht und sie eine Menge Geld verdient. Die Regionalbahn verbindet Sascha nicht nur mit ihrem alten Leben in der brandenburgischen Provinz, sondern auch mit ihrem 11-jährigen Sohn, der bei seinem Vater lebt. Als Maria sie auf ein Dorffest mitnimmt und als ihre neue Freundin vorstellt, bringt Sascha die selbstbewusste, unangepasste Art der Stadt mit. Zum ersten Mal versucht sie, sich selbst treu zu bleiben. 

Der mit Präzision und Leichtigkeit gedrehte zweite Spielfilm von Henrika Kull erzählt eine Liebesgeschichte an einem Ort, an dem der weibliche Körper eine Ware ist, und stellt zwei charismatische Sexarbeiterinnen vor, die es schaffen, den Zuschauer ebenso zu verzaubern wie alle um sie herum. 

Hernika Kulls zweiter Spielfim wurde auf der 71. Berlinale in der Sektion Panorama gezeigt und dort für einen Tedday Award nominiert.
 
 

Henrika Kull

12_GLÜCK_kull-henrika_filmportal.de (c) Henrika Kull ©Henrika Kull 1984 in Süddeutschland geboren. Sie absolvierte zunächst ein Soziologiestudium in Köln und begann im Anschluss an ihre filmsoziologische Diplomarbeit 2012 ein Produktionsstudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Ab 2014 studierte sie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf Regie, unter anderem bei Barbara Albert, der sie auch assistierte. Ihr Abschlussfilm Jibril feierte seine Premiere 2018 in der Programmsparte Panorama der Berlinale und gewann mehrere Preise, unter anderem den Studio Hamburg Nachwuchspreis als bester Spielfilm.

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