die gegangen sind © Anaïs Clerc & Yazan Melhem

Die gegangen sind

Zusammenfassung

Drei Menschen mit völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten teilen ein gemeinsames Schicksal: die erzwungene Flucht aus ihrem Heimatland aufgrund von Krieg und Zerstörung. Sie stammen aus dem ehemaligen Jugoslawien, der Ukraine und Syrien, und ihr Leben hat sich drastisch verändert, als sie gezwungen waren, ihre Heimat und ihre Angehörigen zurückzulassen. Die Erzählung zeigt den Schmerz, die Familie zurückzulassen, die Ungewissheit der Reise ins Unbekannte und die harten Bedingungen auf dem Weg nach Deutschland.

Obwohl sie es schaffen, einen sicheren Ort zu erreichen, bleiben Einsamkeit, Angst und die Sorge um die Zurückgebliebenen bestehen. Trotz ihrer Bemühungen, sich ein neues Leben aufzubauen, sehen sie sich mit Integrationsschwierigkeiten, Diskriminierung und dem ständigen Gefühl konfrontiert, nicht ganz dazuzugehören. Das Stück macht deutlich, dass der einzige wirkliche Unterschied zwischen den Menschen darin besteht, ob sie zufällig an einem sicheren Ort oder mitten im Konflikt geboren wurden.

Details

  • Von: Anaïs Clerc & Yazan Melhem
  • Regie: Misael Garrido
  • Mit: Fernanda Bada, Juan Pablo Santiago und Jamiel Esquivel
  • Premiere: Samstag, 08. August um 19:00 h
  • Vorstellungen:
    • Donnerstag, 13. August, 20:00 h
    • Freitag, 14. August, 20:00 h
    • Samstag, 15. August, 19:00 h

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