Sie studierte Dramatik und Theater mit Schwerpunkt Regie an der Fakultät für Philosophie und Literatur der UNAM. Seit 2014 leitet sie die dokumentarische Theaterkompagnie Verbo Delta, die sich mit Gender und Identität beschäftigt. Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit stehen die Konstruktion und Dekonstruktion weiblicher Identität sowie gesellschaftlich vorgegebener und selbst auferlegter Rollenbilder von Frauen.
Zu ihren bekanntesten Arbeiten zählen Manual de DESuso, ein dokumentarisches Theaterstück über die Konstruktion weiblicher Identität, Me hago la muerta hasta que el oso se va, eine Dokufiktion über Depressionen bei Frauen, sowie Princesas Gorgónicas, ein digitales Dokufiktionsprojekt über gesellschaftliche Erwartungen an das „Frausein“. Sie hat außerdem einen Abschluss in Pädagogik, studiert derzeit im Masterstudiengang Darstellende Künste und engagiert sich leidenschaftlich in der Lehre und der Workshop-Arbeit.
Seit 26 Jahren ist sie als Lehrerin auf Oberstufenniveau tätig. Sie ist seit 18 Jahren Mutter und Gründerin der Colectiva Mexicana de Mamás de Teatro. Darüber hinaus ist sie Stipendiatin des Sistema Nacional de Creadores de Arte (SNCA) im Bereich Regie mit ihrem Projekt No somos una.
Sie entwickelte das Programm Tendiendo Puentes, das mithilfe von Theaterarbeit persönliche und soziale Kompetenzen von Frauen und Männern im Strafvollzug fördert. Das Programm wurde im Reclusorio Sur und Centro de Reinserción Social Tepepan umgesetzt.
