|

18:30 Uhr

Paraíso en Auschwitz
Und in der Hölle gab es ein Paradies...

Filmvorführung|Vorführung des Dokumentarfilms Paraíso en Auschwitz mit anschl. Gespräch mit dem Regisseur Aaron Cohen, der Produzentin Esther Cohen, Yael Siman Druker, Koordinatorin des Graduiertenprogramms in Sozial- und Politikwissenschaften bei Universität Iberoamericana und Marion Vera Rowekamp, Humboldt-DAAD-Lehrstuhl.

  • Goethe-Institut Mexiko, Mexiko-Stadt

  • Sprache Spanisch
  • Preis Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 40 Pesos für Online-Reservierungen über Eventbrite und 50 Pesos für Zahlungen am Eingang der Veranstaltung.

Paraíso en Auschwitz © Aaron Cohen

Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von 13 jüdischen Überlebenden des Holocaust und ihre Begegnung mit dem mythischen deutsch-jüdischen Fredy Hirsch.

Im Anschluss an die Aufführung und das Gespräch gibt es einen Empfang

Paraíso en Auschwitz ist ein Dokumentarfilm, der die faszinierende und unglaubliche Geschichte von 13 jüdischen Überlebenden des Holocaust in der damaligen Tschechoslowakei während des Zweiten Weltkriegs erzählt. Diese Männer und Frauen, die damals noch Kinder waren, begegneten einer mythischen deutsch-jüdischen Figur namens Fredy Hirsch, die ihr Leben für immer prägte. Das Werk beschreibt einerseits die schrecklichen Lebensbedingungen im Ghetto Theresienstadt und andererseits den Umgang mit Kunst und Kultur hinter den Mauern des Konzentrationslagers. Bis hierher ist alles nach dem bekannten Muster verlaufen, doch dann nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung, als diese Kinder und ihre Familien Ende 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert werden. Dort, inmitten der schlimmsten Hölle, lebten sie in einem Paradies...

Regie AARÓN COHEN Drehbuch SABINA BERMAN
Produktion ESTHER COHEN Recherche AARÓN COHEN Assoziierte Produzentin STEPHANIE KURIAN FASTLICHT Schnitt und Originalmusik FERNANDO ALANIS

Aarón Cohen, Direktor
hat einen Abschluss in Kommunikationswissenschaften von der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM). Er verfügt über 35 Jahre Erfahrung in der audiovisuellen Produktion bei Veranstaltungen wie dem Aviv Festival, und hat an Dokumentarfilmen wie Ana Frank, Abogados sin derechos, La vida de Gilberto Bosques, La maleta de Hana und Justo entre las naciones mitgewirkt, um nur einige zu nennen.

Esther Cohen, Produktion
hat einen Hochschulabschluss in Kommunikationswissenschaften an der Universidad Iberoamericana. An der Seite ihres Mannes Aaron Cohen hat sie an der Produktion von Dokumentarfilmen für La marcha de la vida, einer Reise zu den Konzentrationslagern in Polen und Israel, mitgearbeitet. Für das Museo Histórico Judío y del Holocausto hat sie alle Videos und Audios für die Dauerausstellung produziert.

Sabina Berman, Drehbuch
erzählt Geschichten in verschiedenen Medien, vor allem im Theater. Sie hat viermal den INBA National Playwriting Award gewonnen, den ersten für das Stück BILL. Mit dem Regisseur Arturo Ripstein wagte sie den Sprung zum Film und gewann den Ariel für das Drehbuch. Seitdem sind vier ihrer Drehbücher verfilmt worden. Sie wirkte an der Zeitschrift Proceso mit, wo sie politische Analysen durchführte, und an der Sendung Shalalá für den Fernsehsender Tv Azteca.