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19:00 Uhr
Olga Grjasnowa: "Der verlorene Sohn"
Lesung und Gespräch|Olga Grjasnowa stellt ihren aktuellen Roman vor
-
Goethe-Institut Mexiko, Mexiko-Stadt
- Sprache deutsch und spanisch
- Preis Eintritt frei
Ein erzwungener Abschied von der Familie und Heimat, ein neues Leben in der Fremde: Olga Grjasnowa erzählt in ihrem jüngsten Roman von dem neunjährigen Jamalludin, der 1839 im Kaukasus von seinem Vater als Kriegspfand an die Russen ausgeliefert wird. Am Hof des Zaren beginnt ein völlig anderes Leben für ihn, er wehrt sich innerlich und muss sich doch anpassen. Kann er sich seine Heimat bewahren? Was ist seine Heimat?
Olga Grjasnowa hat selbst eine bewegte Lebensgeschichte. Sie wurde 1984 in Aserbaidschan in der damaligen Sowjetunion geboren und kam mit 11 Jahren mit ihrer russisch-jüdischen Familie als Flüchtling nach Deutschland. Das Aufwachsen zwischen mehreren Kulturen, mit mehreren Sprachen ist ein Thema, das sich oft in ihren Büchern wiederfindet.
Sie hat in Deutschland mehrere Studiengänge begonnen und abgebrochen und letzten Endes „Literarisches Schreiben“ am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert. Derzeit ist sie Writer in Residence am Lafayette College in den USA. Ihr erster Roman „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ wurde 2012 veröffentlicht (2013 als spanische Übersetzung „A los rusos les gustan los abedules“), die Verfilmung startet im November 2022 in den deutschen Kinos.
Olga Grjasnowa wurde mit mehreren Preisen, darunter dem Anna-Seghers-Preis, ausgezeichnet. Ihr dritter Roman "Gott ist nicht schüchtern" wurde zum Bestseller und hat sich über 50.000mal verkauft. Ihre Werke wurden für die Bühne dramatisiert und in insgesamt 15 Sprachen übersetzt. 2020 erschien ihr Roman „Der verlorene Sohn“, und 2021 folgte ihr erstes Sachbuch „Die Macht der Mehrsprachigkeit“.
Am 30. November wird die Autorin im Rahmen des Europäischen Literaturfestivals auf der Internationalen Buchmesse in Guadalajara auftreten. Am 1. Dezember liest sie im Goethe-Institut in Mexiko-Stadt kurze Abschnitte aus „Der verlorene Sohn“ und spricht mit dem Publikum über ihre eigenen Erfahrungen.
Die Lesung und das Gespräch werden von Claudia Cabrera moderiert und von Anne Sieberer gedolmetscht.
Olga Grjasnowa hat selbst eine bewegte Lebensgeschichte. Sie wurde 1984 in Aserbaidschan in der damaligen Sowjetunion geboren und kam mit 11 Jahren mit ihrer russisch-jüdischen Familie als Flüchtling nach Deutschland. Das Aufwachsen zwischen mehreren Kulturen, mit mehreren Sprachen ist ein Thema, das sich oft in ihren Büchern wiederfindet.
Sie hat in Deutschland mehrere Studiengänge begonnen und abgebrochen und letzten Endes „Literarisches Schreiben“ am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert. Derzeit ist sie Writer in Residence am Lafayette College in den USA. Ihr erster Roman „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ wurde 2012 veröffentlicht (2013 als spanische Übersetzung „A los rusos les gustan los abedules“), die Verfilmung startet im November 2022 in den deutschen Kinos.
Olga Grjasnowa wurde mit mehreren Preisen, darunter dem Anna-Seghers-Preis, ausgezeichnet. Ihr dritter Roman "Gott ist nicht schüchtern" wurde zum Bestseller und hat sich über 50.000mal verkauft. Ihre Werke wurden für die Bühne dramatisiert und in insgesamt 15 Sprachen übersetzt. 2020 erschien ihr Roman „Der verlorene Sohn“, und 2021 folgte ihr erstes Sachbuch „Die Macht der Mehrsprachigkeit“.
Am 30. November wird die Autorin im Rahmen des Europäischen Literaturfestivals auf der Internationalen Buchmesse in Guadalajara auftreten. Am 1. Dezember liest sie im Goethe-Institut in Mexiko-Stadt kurze Abschnitte aus „Der verlorene Sohn“ und spricht mit dem Publikum über ihre eigenen Erfahrungen.
Die Lesung und das Gespräch werden von Claudia Cabrera moderiert und von Anne Sieberer gedolmetscht.
Ort
Goethe-Institut Mexiko
In Form lokaler Körperschaft
Tonalá 43
Roma Norte
06700 Mexiko-Stadt
Mexiko
In Form lokaler Körperschaft
Tonalá 43
Roma Norte
06700 Mexiko-Stadt
Mexiko
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