17. Verleihung des Walter Reuter Preises

Verleihung|Am Mittwoch, den 15. November, wird zum 17. Mal der Walter Reuter Preis mit dem Thema "Made in Mexico: Herausforderungen und Chancen in einem sich wandelnden globalen Szenario“ verliehen.

  • Goethe-Institut Mexiko, Mexiko-Stadt

  • Sprache Spanisch

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Der Walter Reuter Preis ist eine Auszeichnung für mexikanische und lateinamerikanische Journalist*innen, die in mexikanischen Medien publizieren. Der Preis wurde ins Leben gerufen, um die Meinungsfreiheit zu fördern und den Qualitätsjournalismus in Mexiko zu würdigen.

Die 16. Ausgabe des Walter Reuter Journalist*innenpreises widmet sich dem Thema "Ausbeutung natürlicher Ressourcen: Chance oder Bedrohung?“. Besonders gewürdigt werden Arbeiten, die zur Sensibilisierung und Quantifizierung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen des Abbaus natürlicher Ressourcen im Lande beigetragen haben. In der diesjährigen Preisverleihung sollen insbesondere Journalist*innen aus Regionen, die von diesen Praktiken betroffen sind und die Abbauprozesse natürlicher Ressourcen und deren Folgen auf lokaler Ebene dokumentiert haben, geehrt werden. Ebenso werden Arbeiten gewürdigt, die die Rolle des Staates bei der Ausübung seines verfassungsmäßigen Rechts, das Eigentum und die Nutzung natürlicher Ressourcen zu regeln, analysieren oder über positive Erfahrungen mit einer integrativen und nachhaltigen Nutzung berichten, die das Potenzial zur Nachahmung haben.

Für die diesjährige Preisverleihung konnten sich Journalist*innen aus ganz Lateinamerika bewerben, die in Mexiko leben und zwischen dem 31. Juli 2022 und dem 15. August 2023 Arbeiten zum Thema "Ausbeutung natürlicher Ressourcen: Chance oder Bedrohung?“ veröffentlicht haben. Die Preiskategorien sind: a) Radio, Fernsehen und Multimedia; b) Printmedien und c) Fotografie und Karikatur.

Der Namensgeber des Preises, Walter Reuter (1906-2005), war deutscher Fotograf und floh aus dem spanischen Bürgerkrieg nach Mexiko, wo er ein berühmter Fotojournalist wurde.

Der Walter Reuter Preis wurde von neun deutschen Institutionen mit sehr unterschiedlichen Interessen und Arbeitsfeldern ins Leben gerufen, um die Meinungsfreiheit zu fördern, Qualitätsjournalismus in Mexiko wertzuschätzen und Journalist*innen dazu ermutigen aktuelle Themen mit Professionalität und Tiefe zu behandeln.
Zu diesen Institutionen gehören die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Mexiko, die Heinrich-Böll-Stiftung, die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die Friedich-Neumann-Stiftung, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer, die Deutsche Welle und das Goethe-Institut Mexiko.