AUSSTELLUNG „COORDENADAS CLARAS PARA NUESTRA CONFUSIÓN“ VON JULIETA ARANDA IM MUAC

Ausstellung|Die Ausstellung „Coordenadas claras para nuestra confusión“ von Julieta Aranda kann bis zum 11. Mai 2025 im MUAC besucht werden.

  • Museo Universitario de Arte Contemporáneo (MUAC), CDMX

  • Preis Eintritt Frei

Exposición ©Julieta Aranda

Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung „Coordenadas claras para nuestra confusión“ von Julieta Aranda wird am 23. November um 12:00 Uhr ein Gespräch mit der Künstlerin und der Kuratorin der Ausstellung Alejandra Labastida in der Ágora des Museo de Arte Contemporáneo (MUAC) der UNAM stattfinden.

Die Ausstellung lädt ein, die Arbeiten von Julieta Aranda der letzten Jahrzehnte aus der Perspektive ihrer Beschäftigung mit der Zeit zu betrachten, wobei diese nicht nur als Forschungsobjekt, sondern als ein autonomer und aktiver Gesprächspartner verstanden wird.

Indem sie verschiedene Disziplinen und Medien in systemischen Skulpturen vereint, erkundet Julieta Aranda die vielfältigen Bereiche unserer Interaktion mit der Zeit – sei es persönlich, biologisch, wissenschaftlich, geopolitisch, wirtschaftlich, philosophisch oder literarisch. Sie spürt poetische Momente auf, in denen die Zeit dem jahrtausendealten Bestreben der westlichen Zivilisation entkommt, sie zu zähmen und zu einem Werkzeug der globalen Kontrolle zu machen.

Julieta Arandas Werk befasst sich mit den Konsequenzen, sich selbst als „Wesen mit Zeit“ auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Dimensionen zu verstehen. Da es keine Uhr oder keinen Kalender gibt, der für alle Lebewesen gleichermaßen gilt, bleibt Zeit immer subjektiv. Diese Auseinandersetzung begann mit You Had No 9th of May!, einem Werk, in dem Aranda die willkürliche Festlegung der internationalen Datumsgrenze und die Entscheidung des Archipels Kiribati untersucht, diese Grenze zu verschieben, um sein Territorium in eine einzige Zeitzone zu vereinen.

Mit ihrem Projekt Time/Bank, das in Zusammenarbeit mit Anton Vidokle entstand, übertrug sie ihre Forschung auf die Sphäre des wirtschaftlichen Austauschs und experimentierte mit der Idee eines auf Freude basierenden Handels. In ihren neuesten Arbeiten erweitert sie den Maßstab auf mikrobiologische und kosmische Dimensionen: von der Fluchtlogik, die unsere Raumfahrt antreibt, über die Suche nach universellen Partikeln bis hin zu dem, was wir von unseren nicht-menschlichen Mitbewohnern auf der Erde lernen können.

Ihre Arbeit Time/Bank ist vom 27. November 2024 bis zum 28. Februar 2025 in der Bibliothek des Goethe-Instituts Mexiko zu sehen und lädt zum Mitmachen ein.