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17:00 Uhr
Panel-Talk: Ojos de Agua
Ausstellung|Gespräch zur Ausstellung in Oaxaca
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MACCO
- Sprache Spanisch
Wie können Wissenschaft und Kunst neue Narrative des Wandels und der Verbundenheit mit der Erde entwerfen?
Eine Einladung zum Zuhören, Nachfragen und gemeinsamen Weiterdenken.
„Ojos de Agua“ ist eine Ausstellung der Künstlerin Mariana Hahn in Oaxaca de Juárez, organisiert vom Goethe-Institut Mexiko in Zusammenarbeit mit dem Museo de Arte Contemporáneo y de las Culturas Oaxaqueñas (MACCO). Die Ausstellung wird am 20. November im Rahmen eines kuratorischen Programms eröffnet, das sich mit situativen zeitgenössischen Praktiken, ökologischem Bewusstsein und indigenem Wissen auseinandersetzt. Mariana Hahn entfaltet dabei eine ortsspezifische Installation, die während ihrer Forschungsresidenz in Oaxaca entstanden ist. Die Ausstellung verwebt zeitgenössische Kunst mit indigenen Kosmologien, ökologischen Dringlichkeiten und rituellen Praktiken. Wasser steht dabei im Zentrum einer poetischen Reflexion über Transformation, Erinnerung und Widerstand. Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung in Anwesenheit der Künstlerin Mariana Hahn wird die Ausstellung ab 17 Uhr darüber hinaus musikalisch aktiviert.
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Mariana Hahn lebt und arbeitet zwischen Paris und Berlin. Nach dem Studium der Theaterwissenschaften an der ETI in Berlin erhielt sie ein Kunst-Diplom von Central Saint Martins in London. Hahn ist eine multidisziplinäre Künstlerin, deren Praxis Performance, Video, Malerei und Installation umfasst. Sie ist motiviert von der Erforschung der Beziehung zwischen dem Körper und der Übertragung von Erinnerungen und Wissen. Salz, Kupfer und andere Materialien sind Teil ihrer Forschung über Erinnerung als unterschiedliche Träger und Mittel der Übermittlung. Sie untersucht die Rolle und Definition dieser Medien sowie ihre Transformation im Laufe der Zeit und in verschiedenen Zivilisationen.
mail@marianahahn.com
Instagram: @mariana.hahn
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Dahlia Del Castillo Trujillo ist Expertin für die Umsetzung und Erforschung naturbasierter Lösungen (NbS) zur nachhaltigen Wasseraufbereitung und -wiederverwendung. Ihr Schwerpunkt liegt auf wissenschaftlich fundierten Ansätzen zur Minderung der Wasserkrise, die regional verfügbare Materialien nutzen und natürliche Prozesse nachahmen. Derzeit ist sie Doktoratskandidatin im Fach Naturschutz und nachhaltige Nutzung von Ressourcen am Instituto Politécnico Nacional (IPN). Zudem hat sie einen Master of Science in Hydrobiologie von der Universität Debrecen (Ungarn) sowie einen Ingenieurabschluss in Biotechnologie von der UPAEP (Mexiko) und hat an internationalen Projekten zur kostengünstigen Wasseraufbereitung, unter anderem am Victoriasee in Uganda, mitgewirkt.
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Die Sängerin und Chorleiterin aus Oaxaca zeichnet sich durch ihr Engagement für nachhaltige Praktiken und den Schutz der Wasserressourcen aus. Die Absolventin der Royal Academy of Music in London leitet derzeit den transdisziplinären Raum Matamoros 404 in Oaxaca, wo sie Initiativen wie Komposttoiletten umsetzt und kulturelle Aktivitäten organisiert, um auf die Umweltkrise aufmerksam zu machen. Darüber hinaus hat Natalia den Chor Simbiosis gegründet und leitet ihn. Der Chor trifft sich, um die Stimme durch Improvisation zu erforschen, wobei innovative Methoden zum Einsatz kommen, die in Dänemark entwickelt wurden. Jedes Jahr singt Simbiosis im Rahmen des Festivals „Canto al Agua” (Gesang für das Wasser) für den Fluss Atoyac.
Ort
Museo de Arte Contemporáneo y de las Culturas Oaxaqueñas
Mexiko