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19:00 Uhr
50 Jahre nach seinem Tod: der Einfluss Heideggers auf die mexikanische Philosophie
Gespräch|mit José Manuel Cuéllar Moreno und Guillermo Hurtado
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Goethe-Institut Mexiko, Mexiko-Stadt
- Sprache Spanisch
- Preis Eintritt frei
Dieses Gespräch zwischen José Manuel Cuéllar Moreno und Guillermo Hurtado widmet sich der Frage, wie das Denken Martin Heideggers in der mexikanischen Philosophie des 20. Jahrhunderts aufgenommen, weiterentwickelt und eigenständig transformiert wurde. Autoren wie Emilio Uranga nutzten die Überlegungen des deutschen Philosophen als Ausgangspunkt, um Existenz, Geschichte und Identität aus einer konkret verorteten, historischen Erfahrung heraus neu zu reflektieren.
Im Mittelpunkt steht eine kritische und zugleich kreative Auseinandersetzung mit dem mexikanischen Heideggerianismus, die dessen innere Spannungen, produktive Abweichungen und originelle Beiträge sichtbar macht.
Die Veranstaltung findet auf Spanisch statt und ist eine Kooperation mit dem Herder Verlag in Mexiko-Stadt. Am Ende des Gesprächs wird es Zeit für eine Fragerunde mit dem Publikum geben.
Veröffentlichung:
Von José Manuel Cuéllar Moreno ist jüngst das Buch “La razón pendular de Emilio Uranga” bei Herder Editorial erschienen.
Mehr Infos können Sie hier auf Spanisch finden.
TEILNEHMENDE
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José Manuel Cuéllar Moreno ist Doktor der Philosophie und besitzt einen Master in Kulturphilosophie der UNAM sowie einen Master in Zeitgenössischer Philosophie der Universität Barcelona. Er ist Autor von La razón pendular de Emilio Uranga (2025) und La Revolución inconclusa (2018) sowie der Romane Ciudademéxico und El caso de Armando Huerta, die mit dem Nationalen Romanpreis José Revueltas bzw. dem Nationalen Romanpreis Luis Arturo Ramos ausgezeichnet wurden.
Darüber hinaus war er Herausgeber von Herir en lo sensible. Ensayos y artículos de crítica literaria de Emilio Uranga (2025), von La exquisita dolencia. Ensayos de Emilio Uranga sobre Ramón López Velarde (2021) sowie des deutschen Tagebuchs Urangas, veröffentlicht in Años de Alemania (2021). Zudem fungierte er als Koordinator des Sammelbandes Polémicas y disputas en la filosofía mexicana del siglo XX (2025).
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Guillermo Hurtado ist Doktor der Philosophie der Universität Oxford. Seit 1991 arbeitet er als Forscher am Instituto de Investigaciones Filosóficas der UNAM und ist Nationaler Forschungsprofessor Level III des mexikanischen Sistema Nacional de Investigadores. Seit 1991 lehrt er auf Bachelor- und Masterebene an der UNAM. Darüber hinaus hatte er Lehraufträge an zahlreichen Institutionen, unter anderem am ITAM, an der Universidad Veracruzana, der Universidad de Buenos Aires, der Universidad Iberoamericana, der Universidad Autónoma de Aguascalientes (Lehrstuhl Ezequiel A. Chávez), der Universidad Panamericana sowie an der Hebräischen Universität Jerusalem (Lehrstuhl Rosario Castellanos).
In den Jahren 2001 bis 2002 wirkte Hurtado am Aufbau der Universidad Autónoma de la Ciudad de México mit, wo er den Studiengang der Philosophie ins Leben rief. Von Juni 2004 bis Juni 2012 war er in zwei Amtszeiten Direktor des Instituto de Investigaciones Filosóficas der UNAM.
Im März 2009 gründete er gemeinsam mit Gabriel Vargas und José Alfredo Torres das Observatorio Filosófico de México, ein unabhängiges Kollektiv zur Förderung und Verteidigung des Philosophieunterrichts. Seit März 2014 ist er Kolumnist der Tageszeitung La Razón.
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Laura Giovanna Gómez Contreras ist Juristin und hat ihr Studium an der Universidad Panamericana (2018–2023) mit einer Auszeichnung der Fundación Fausto Rico als Jahrgangsbeste abgeschlossen. Sie besitzt einen Master in Rechtswissenschaften und absolviert derzeit sowohl ein Doktorat in Recht als auch ein Studium der Philosophie an derselben Universität.
Sie engagiert sich aktiv in akademischen und gesellschaftlichen Diskursen, unter anderem im Seminar „Seminario de Líderes Mujeres“ und im Universitätsradio En voz de los derechos, und war als Vortragende zu Themen wie Identität, Geschichte und Geschlechterperspektive tätig. Darüber hinaus arbeitet sie mit dem Centro de Ética Judicial in der Weiterbildung von Justizakteuren zu ethischen und geschlechterperspektivischen Fragestellungen. Beruflich ist sie als Juristische Direktorin bei AFI Servicios tätig.
Sie ist Autorin der Rezension Contrapoderes en la democracia constitucional ante la amenaza populista in der Fachzeitschrift Cuestiones Constitucionales und aktives Mitglied der Asociación de Mundo Novohispano.
Ort
In Form lokaler Körperschaft
Tonalá 43
Roma Norte
06700 Mexiko-Stadt
Mexiko
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