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13:30–15:00 Uhr

Meine Leseerfahrung

Buchclub|... mit dem Thema "Migration"

  • Goethe-Institut Mexiko, Mexiko-Stadt

  • Sprache Deutsch und Spanisch
  • Teil der Reihe: Meine Leseerfahrung

Migration_Quadratisch © Goethe-Institut Mexiko | Canva

Migration_Quer © Goethe-Institut Mexiko | Canva

Was bedeutet Migration in einer Welt, in der Grenzen nicht nur geografisch, sondern auch emotional und sozial verlaufen? Wie fühlt es sich an, zwischen Orten, Sprachen und Zugehörigkeiten zu leben – und was gibt uns in der Fremde ein Gefühl von Heimat?

In dieser Sitzung unseres Leseklubs laden wir Sie ein, Migration als persönliche und politische Erfahrung zu erkunden. Anhand literarischer Erzählungen nähern wir uns Fragen von Heimat und Entwurzelung, von Ankommen und Widerstand, von Nähe und Ausgrenzung.

Unser Ausgangspunkt ist der Manga „Sayonara Tokio - Hallo Berlin“ von Mangaka Nugiko Kutsushita, eine vermeintlich unbeschwerte Erzählung, die Migration nicht als Bewegung zwischen Ländern, sondern als Zustand des Dazwischen begreift.

Diese Sitzung ist eine Kooperation zwischen dem Bibliotheksteam des Goethe-Instituts Mexiko und dem Projekt Mein Weg nach Deutschland.

Mehr über das Buch:

migration_manga

In „Sayonara Tokio - Hallo Berlin“ verlässt die junge Fotografin Aki nach einem Schicksalsschlag Tokyo und zieht nach Deutschland, wo sie Arbeit als Fotografin findet und in Berlin neue Begegnungen macht. Zwischen Sprachbarrieren, Bürokratie, Pfandsystem und Sehnsucht nach japanischem Essen erkundet sie ihren Alltag in der Fremde – kulinarisch beginnen ihre Erfahrungen, natürlich, mit einem Döner. Als eine alte Freundin mit neuen Arbeitsmöglichkeiten in Europa dazukommt, eröffnet sich für Aki ein weiteres Kapitel auf einer neugierigen Reise durch das ihr Unbekannte.

Der Manga erzählt in zwei Bänden von Fremdheit und Zugehörigkeit, von innerer und äußerer Migration, von der Sehnsucht nach einem Ort, an dem man bleiben darf. Mit einer zurückhaltenden, kraftvollen Bildsprache eröffnet Kutsushita neue Perspektiven auf das Thema Migration jenseits klassischer Narrative von Flucht und Ankunft.

Ein Manga ist eine Form japanischen Comics, der in entgegengesetzte Richtung gelesen wird. Dank der eingängigen Geschichte und eines eindeutigen Gesprächsverlaufs fällt diese Umgewöhnung jedoch leicht. Mangaka („Schöpferin des Mangas“) beschreibt den Beruf einer Zeichnerin und gleichzeitig Autorin jener Bücher.


Haben Sie etwas Ähnliches gelesen oder möchten Sie mehr über diesen Titel erfahren? Wir laden Sie ein, Ihre literarischen Erfahrungen zu diesem Thema am Samstag, den 28. Februar, um 13.30 Uhr in unserer Bibliothek auszutauschen. In entspannter Atmosphäre bei einem Tee und Keksen können Sie Ihre Ideen äußern und sich inspirieren lassen. Wir freuen uns auf Sie!