Christoph Schlingensief vol.2
Während der ersten Schlingensief-Filmreihe in Polen 2012 war sein filmisches Schaffen zu sehen. Während der Aufführungen in 2016 in Warschau und Gdańsk wurden seine Theater- und Fernsehwerke präsentiert, die sich den Themen Politik und Ausgrenzung widmen: Arbeitslose, Arme, Flüchtlinge und Behinderte.
Schlingensief wies auf schwierige, nicht aufgearbeitete, durchaus unbequeme Themen hin und brach dabei jede Konvention, um zum Kern der Sache zu kommen. Er trieb ein intellektuelles, brillantes und vielschichtiges Spiel mit dem Zuschauer, das von absurdem Humor mit zahllosen Anspielungen und Assoziationen gefärbt war. Er sagte oft, dass er genau wie sein Vater, der Pharmazeut war, den Zuschauern eine kleine Dosis Gift verabreicht, um bei ihnen die Krankheiten unseres Zeitalters für immer zu heilen.
Schlingensief wies auf schwierige, nicht aufgearbeitete, durchaus unbequeme Themen hin und brach dabei jede Konvention, um zum Kern der Sache zu kommen. Er trieb ein intellektuelles, brillantes und vielschichtiges Spiel mit dem Zuschauer, das von absurdem Humor mit zahllosen Anspielungen und Assoziationen gefärbt war. Er sagte oft, dass er genau wie sein Vater, der Pharmazeut war, den Zuschauern eine kleine Dosis Gift verabreicht, um bei ihnen die Krankheiten unseres Zeitalters für immer zu heilen.
Porträt des Künstlers
Filme und Beschreibungen
Begleitprogramm
An den Vorführungen haben teilgenommen: Produzent und Freund Frieder Schlaich (Filmgalerie 451 Berlin), Dramaturg Carl Hegemann (Volksbühne), sowie die Theaterwissenschaftlerinnen Dr. Joanna Puzyna-Chojka (Universität Danzig) und Dr. Anna R. Burzyńska (Jagiellonen-Universität).
Weitere Gäste: Henning Naas (Volksbühne Berlin), Dr. Monika Wąsik (Universität Łódź), Dr. Iwona Kurz (Universität Warschau), Dr. Christiane Fröhlich (Universität Hamburg, Universität Sabanci), Aleksandra Chrzanowska (Stowarzyszenie Interwencji Prawnej), Maciej Nowicki (Helsińska Fundacja Praw Człowieka)
Weitere Gäste: Henning Naas (Volksbühne Berlin), Dr. Monika Wąsik (Universität Łódź), Dr. Iwona Kurz (Universität Warschau), Dr. Christiane Fröhlich (Universität Hamburg, Universität Sabanci), Aleksandra Chrzanowska (Stowarzyszenie Interwencji Prawnej), Maciej Nowicki (Helsińska Fundacja Praw Człowieka)
Impressum
Veranstalter:
Goethe-Institut Warschau
Stadt Danzig
Nowy Teatr
Centrum Sztuki Współczesnej Łaźnia
Partner:
Konsulat Generalny Republiki Federalnej Niemiec w Gdańsku
Filmegalerie 451
Dies war ein Projekt im Rahmen des deutsch-polnischen Jubiläumsjahres 2016 WIR FEIERN! organisiert vom Goethe-Institut und der Deutschen Botschaft Warschau anlässlich des 25. Jahrestags der Unterzeichnung des Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit.