Deutsche hoch vier

Niemiecka do kwadratu .

Mo, 30.05.2022

18:30

De Revolutionibus Books&Café in Krakau

Diskussionsreihe zu deutschsprachigen Literatur

Hören Sie die Aufzeichnung der Diskussion (in polnischer Sprache) hier:

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An der zweiten Diskussion 2022 in der Reihe „Deutsche hoch Vier“ nimmt Michał Kuźmiński teil – Journalist, Autor und Übersetzer, stellvertretender Chefredakteurin von Tygodnik Powszechny, Leiter der Online-Ausgabe von Tygodnik, Initiator und langjähriger Leiter der Wissenschaftsrubrik, Gründer und Moderator einer Podcast-Reihe „Podcast Powszechny“, zusammen mit Małgorzata Fugiel-Kuźmińska hat er mehrere Krimiromane geschrieben, von denen der letzte "Mara" 2019 im Verlag Wydawnictwo Dolnośląskie erschien. Michał Kuźmiński wurde mit zahlreichen Journalistenpreisen ausgezeichnet.

Wir diskutieren über zwei Romane: „Die Gespenster von Demmin” von Verena Kessler erschienen in der polnischen Übersetzung von Małgorzata Gralińska im Verlag Książkowe Klimaty und „Hard Land“ von Benedict Wells erschienen in der polnischen Übersetzung von Victor Grotowicz im Verlag Wydawnictwo Poznańskie

„Die Gespenster von Demmin” ist ein Roman über die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen und die Möglichkeit, sie zu überwinden. Larry lebt in einer Stadt mit besonderer Geschichte – Ende des Zweiten Weltkriegs fand in Demmin der größte Massensuizid der deutschen Geschichte statt. Für Larry ist ihre Heimatstadt aber vor allem eins: langweilig. Sie will so schnell wie möglich raus in die Welt und Kriegsreporterin werden. Während Larry mit den Unzumutbarkeiten des Erwachsenwerdens kämpft, steht einer alten Frau der Umzug ins Seniorenheim bevor. Beim Aussortieren ihres Hausstands erinnert sie sich an das Kriegsende in Demmin und trifft eine folgenschwere Entscheidung.

Verena Kessler, geboren 1988 in Hamburg, lebt in Leipzig, wo sie am Deutschen Literaturinstitut studierte. Ihr Debütroman, „Die Gespenster von Demmin“, wurde für zahlreiche Preise nominiert und mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium ausgezeichnet.

„Hard Land“ - Missouri, 1985: Um vor den Problemen zu Hause zu fliehen, nimmt der fünfzehnjährige Sam einen Ferienjob in einem alten Kino an. Und einen magischen Sommer lang ist alles auf den Kopf gestellt. Er findet Freunde, verliebt sich und entdeckt die Geheimnisse seiner Heimatstadt. Zum ersten Mal ist er kein unscheinbarer Außenseiter mehr. Bis etwas passiert, das ihn zwingt, erwachsen zu werden.

Benedict Wells wurde 1984 in München geboren, zog nach dem Abitur nach Berlin und entschied sich gegen ein Studium, um zu schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vierter Roman, ›Vom Ende der Einsamkeit‹, stand mehr als anderthalb Jahre auf der Bestsellerliste, er wurde u.a. mit dem European Union Prize for Literature (EUPL) 2016 ausgezeichnet und bislang in 37 Sprachen veröffentlicht. Nach Jahren in Barcelona lebt Benedict Wells in Zürich.

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