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Travelcomics in Russland

„Die Ältesten unter den Ältesten“ von Warwara Lednewa
Aus dem Buch „Die Ältesten unter den Ältesten“ von Warwara Lednewa | © Warwara Lednewa

Travelcomics gibt es in Russland seit höchstens 20 Jahren, obwohl die russische Comic-Kultur schon länger als 100 Jahre existiert. Die ersten Comics wurden bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Zeitschriften „Iskra” (Der Funke) und „Budilnik” (Der Wecker) veröffentlicht. In der sowjetischen Zeit erschienen Comics in der satirischen Zeitschrift für Erwachsene „Das Krokodil“ und in Magazinen und Zeitschriften für Kinder und Jugendliche („Wesjolyje kartinki” – Die lustigen Bilder, „Mursilka”, „Der Pionier” und anderen).

Von Alexander Kunin

Die moderne Comicszene begann sich in den 1990er-Jahren zu entwickeln, als in Moskau das Comicstudio KOM und in anderen Regionen des Landes ähnliche Vereinigungen gegründet wurden. Die 1990er- und die 2000er-Jahre waren die Zeit, in denen die russische Comicszene ihren Weg in Buchhandlungen, Bibliotheken und Ausstellungen ertastete. Inzwischen ist sie komplett ausgebildet. Heute gibt es Comic-Abteilungen in allen Buchhandlungen des Landes, dazu kommen spezialisierte Comicshops in Großstädten. Mehr als 30 Verlage widmen sich Comics, darunter auch speziell den Comics von russischen Autor*innen. Seit 2010 halten gezeichnete Geschichten in die öffentlichen Bibliotheken Einzug.

Kein Wunder, dass sich in der Welt der einheimischen gezeichneten Geschichten eine eigene Atmosphäre herauskristallisiert und Autor*innen hervortreten, die sich mit konkreten Themen und Richtungen beschäftigen. Natürlich hat jede Richtung im Großen und Ganzen ihre eigene Vorgeschichte.

Festivals, Bibliotheken, Comic-Reisen

Was Comic-Reisen, also Travelcomics betrifft, so wurde der aus Polen stammende Adam Radoń, Direktor des Comicfestivals im polnischen Lodz, zu einem der Pioniere des Genres. 2004 startete er das City-Stories-Projekt und lud einige Zeit später die russischen Comiczeichner Pawel „Chichus“ Suchich, Alim Welitow, Konstantin Komardin und Askold Akischin zur Teilnahme ein. Ihre Geschichten über Lodz erschienen 2006 in einem eigenen Sammelband. Das waren womöglich einige der ersten Erfahrungen, die russische Autor*innen mit dem Travelcomic als Genre gemacht haben.

Bis zum zweiten Ereignis, das für die Entwicklung des Genres prägend war, hat es beinahe zehn Jahre gedauert. Gemeint ist das Kronikas-Projekt. 
Kronikas (2018) Kronikas (2018)
Im Oktober 2015 hatte ich in meiner Rolle als Direktor des russischen Festivals für gezeichnete Geschichten KomMissija das Glück, mit der russischen Ausstellung das internationale Comicfestival FIBDA in Algier (Algerien) zu besuchen, wo ich die Vertreter*innen der belgischen La Maison Autrique kennengelernt habe. Diese Organisation aus Brüssel steht hinter dem Kronikas-Projekt (gezeichnete Geschichten über das materielle und immaterielle Stadterbe). Ursprünglich war geplant, dass am Projekt Autor*innen aus Brüssel (Belgien), Havanna (Kuba) und Algerien teilnehmen werden. Dennoch kamen bereits 2017, nachdem das Projekt in Moskau während des KomMissija-Festivals vorgestellt wurde, auch russische Autor*innen dazu. Ihre Arbeiten erschienen schon im zweiten Sammelband und seitdem gehören Geschichten über Moskau ebenfalls zum Projekt. Unter den russischen Comiczeichner*innen waren Askold Akischin, Alexej Kapninskij, Natalja Fomitschjowa und Alexej Troschin. So wurde dieses Projekt zum Zeugnis des Kulturerbes von Algier, Brüssel, Havanna und Moskau. Diese Erfahrungen flossen zweifellos in das weitere Schaffen russischer Comiczeichner*innen ein.
Kronikas (2018) Kronikas (2018)
Die jährlichen Festivals für gezeichnete Geschichten KomMissija in Moskau und das Boomfest in Sankt Petersburg spielen prinzipiell eine wichtige Rolle bei der Popularisierung der Travelcomics als Genre. Erinnert sei an die Ausstellung des Kanadiers Philippe Girard und an sein Buch Ruts & Gullies: Nine Days in Saint Petersburg (über eine Reise nach Russland) als auch an die Ausstellungen der finnischen Zeichnerin Aino Sutinen über ihre Abenteuer in Syrien oder des Amerikaners Joe Sacco über Palästina … Diese Liste ließe sich lange fortsetzen.

Ein weiterer Stimulus für die Entwicklung der Travelcomics als Genre bedeutete, als in russischen Städten Comicklubs und Comicbibliotheken entstanden. Ende 2017 veröffentlichte das Uralische Comiczentrum den Sammelband Geschichten aus dem Ural. In diesem Buch sind Arbeiten von zwölf Autor*innen versammelt. Alle Werke sind dem Ural gewidmet: seiner Geschichte, den Mythen und Legenden, den persönlichen Erfahrungen und den Fantasien zum Thema. Der Ural erscheint im Buch in all seinem Glanz: Auf den ersten Seiten findet sich eine gezeichnete Karte des Ural-Hauptkamms, die mit den Namen der Comics und  Seitennummern übersät ist. Das hilft den Leser*innen zu verstehen, wo genau im Ural sich die jeweiligen Geschichten abspielen. Abgeschlossen ist jede Geschichte mit einer Reihe von Fotos, auf denen Held*innen und Schauplätze des Comics abgebildet sind.

Jede gezeichnete Geschichte hat ihr eigenes „Gesicht“, jede*r Autor*in eine eigene Handschrift. Desto interessanter ist es, in diese gezeichneten Welten einzutauchen. Es kann niemanden gleichgültig lassen, wie gefühlvoll Jelena Jasnaja Die Legende über die mächtige Schlange erzählt. Hier wird das Uralgebirge als ein mächtiges, dominantes Urwesen dargestellt. In den Strips von Sascha Wodolaschtschenko erscheint der Ural hingegen eher schelmisch und rebellisch. Die von Jelena Buterus gezeichnete Geschichte ist ein Reisetagebuch mit vielen Kommentaren und Notizen, die in den Bildern versteckt sind. Der Fluch des alten Schamanen von Alexander Selenow erzählt von den Ereignissen, die im Ural in den 1920er-Jahren passiert sind. Es ist gut möglich, dass die dem Comic zugrunde liegende Geschichte erfunden ist. Der Erzähler behauptet auch nicht, sie sei wahr. Dennoch wirkt diese grausame Geschichte sehr realitätsgetreu. Hinter der oberflächlichen Gruselstory, die im Wald am Lagerfeuer erzählt wird, steckt ein großer Abschnitt der Geschichte unseres Volkes …
Das Buch ist in einer bescheidenen Auflage von 300 Exemplaren im Tien Verlag erschienen. Konstantin Dubkow, ein Comiczeichner aus Jekaterinburg, der das Projekt mitorganisiert hat, hat das Buch an alle Comiczentren und Comicbibliotheken verschickt, sodass es trotz der bescheidenen Auflage seine dankbaren Leser*innen gefunden hat.

2019 stellte das Zentrum für gezeichnete Geschichten der Russischen Staatlichen Jugendbibliothek ein spannendes, dynamisches Projekt vor: den „​ Comic‑Marathon“, der sieben Städte des Landes vereint.

Dem Projekt zugrunde lag der „Comic-Staffellauf“ Zeittrichter. Dabei handelt es sich um eine kohärente Geschichte, die sich in allen teilnehmenden Städten abspielt. Sie wurde von verschiedenen Zeichner*innen abwechselnd gezeichnet: zuerst in einer Stadt im Rahmen des einwöchigen Comic-Marathons, dann in einer anderen und so weiter. Das Finale der Geschichte zeichneten dann die Teilnehmer*innen aus verschiedenen Städten gemeinsam: Dazu versammelten sie sich in Moskau auf einer, diese Comicreise abschließenden Ausstellung. Die Hauptheld*innen der Zeittrichter sind gezwungen, von einer Stadt in eine andere zu reisen, um bestimmte Handlungen zu absolvieren, von denen das Schicksal der Menschheit abhängt. In jeder Stadt werden sie zu Zeug*innen historischer Ereignisse der Vergangenheit, begegnen den berühmten Einwohner*innen dieser Stadt, die durch den Zeittrichter in unserer Zeit ankommen – was den gesamten Verlauf der menschlichen Geschichte durcheinanderbringen kann. So treffen wir auf den Seiten des Comics den Dichter Wladimir Majakowski in Moskau, den Philosophen Immanuel Kant und den Diktator Adolf Hitler in Kaliningrad, den Städtegründer Wassili Tatischtschew in Jekaterinburg und viele andere.
Das Buch, in dem der Comic Zeittrichter komplett erscheint, wird im September 2020 veröffentlicht und bei der Feier des zehnjährigen Jubiläums des Moskauer Comiczentrums in der RSJuB präsentiert.

Neben den Festivals und Bibliotheken spielen internationale Kulturprojekte eine wichtige Rolle, die aus Austausch- und Residenzprogrammen für Comiczeichner*innen entstehen. Hochschuleinrichtungen, an denen Kulturwissenschaftler*innen und Anthropolog*innen ausgebildet werden, interessieren sich ebenfalls für das Potential der gezeichneten Geschichten. An den von den Hochschulen veranstalteten künstlerischen Expeditionen nehmen sowohl Anfänger*innen als auch renommierte Zeichner*innen teil.

Autor*innen und Verlage

Sehr viel zur Entwicklung des Genres haben diejenigen russischen Comiczeichner*innen beigetragen, deren Weg in die Welt von Travelcomics unabhängig von jeglichen Institutionen verlief. In erster Linie sei in diesem Zusammenhang an die Arbeiten der Moskauer Zeichnerin Viktoria Lomasko erinnert. Seit 2008 beschäftigt sie sich mit grafischen Reportagen. Sie wurde durch ihre grafischen Reportagen aus Gerichtssälen bekannt. 2011 ist ihr Buch Verbotene Kunst (erstellt zusammen mit Anton Nikolajew) erschienen. Diese Arbeit erzählt über das Strafverfahren gegen die Kurator*innen der Schau Verbotene Kunst 2006, Andrej Jerofejew und Juri Samodurow. Es handelt sich nicht um eine Dokumentation der Ereignisse, sondern um eine echte Geschichte einer Gerichtsverhandlung, mit diversen Held*innen sowohl im Gerichtsaal als auch außerhalb dessen. Aktuelle Fragmente aus dieser Reportage veröffentlichte Viktoria in sozialen Netzwerken und verschiedenen Zeitschriften. Eine dieser Veröffentlichungen, „Die Zeugen der Verteidigung holen zum Gegenschlag aus“, wurde für den Kandinsky-Preis 2010 nominiert.
„Verbotene Kunst“ (Boomkniga Verlag, 2011), Viktoria Lomasko und Anton Nikolajew „Verbotene Kunst“ (Boomkniga Verlag, 2011), Viktoria Lomasko und Anton Nikolajew
Später entstanden weitere Reportagen: In ihrem Buch Die Provinz erforschte die Zeichnerin das Leben in der tiefen russischen Provinz; die einzelnen Projekte waren den Schicksälen sozial benachteiligter Menschen, der Menschen am Rande der Gesellschaft gewidmet. Dank der mutigen Tätigkeit der Künstlerin gelangten gezeichnete Geschichten in die Avantgarde des politischen und sozialen Lebens. Das breite Publikum hat verstanden, dass Comics sich für ernsthafte Fragestellungen eignen, dass es sich mittels Comics über Probleme diskutieren lässt. Leider wird es im modernen Russland immer schwieriger, offen über komplizierte politische Themen zu reden. Kein Wunder, dass die Arbeiten von Viktoria Lomasko in Russland kaum mehr publiziert werden. Heutzutage ist ihr Schaffen eher auf ausländischen Plattformen vertreten.

Warwara Lednewa fand einen anderen Weg zu Travelcomics. Warwara ist Illustratorin und Journalistin aus Moskau. Dank ihrer Arbeit als Pressefotografin bei der Nachrichtenagentur Interfax hatte sie die Möglichkeit, verschiedene Gegenden des Landes zu besuchen und viele davon zu porträtieren. Einer ihrer ersten Comics war Das kosmische Moskau, gezeichnet 2016. Später begann der Comics Publisher Verlag ihre Geschichten herauszugeben, die während der Russlandreisen der Zeichnerin entstanden sind. Dazu zählen Die Ältesten unter den Ältesten über die Städte Isborsk, Pskow, Rjasan und Smolensk, Nach Murmansk und zurück, Kandalakscha. Das Geheimnis des Weißen Meeres, Durch den Krasnojarski Krai, Nach Nischni Nowgorod und zurück und Nach Kronstadt und zurück. Mithilfe ihrer Bücher teilt Warwara ihre Reiseerlebnisse mit, indem sie auch über Details berichtet, die nur erfahrene Tourist*innen kennen. Zum Beispiel weiß die Autorin, welche Routen bequemer sein können, worauf man während der Reise ein besonderes Augenmerk legen sollte oder was es Unerwartetes in der jeweiligen Stadt geben kann. Damit gleichen ihre Bücher personifizierten Reiseführern.
  • „Die Ältesten unter den Ältesten” von Warwara Lednewa (Comics Publisher Verlag, 2017) © Warwara Lednewa
    „Die Ältesten unter den Ältesten” von Warwara Lednewa
  • „Das Tagebuch der Stürme“ (Bumkniga Verlag, 2019), Julia Nikitina © Julia Nikitina
    „Das Tagebuch der Stürme“ von Julia Nikitina
Warwaras Verdienst ist es, dass sie als Erste Russland in Comics porträtiert hat. Heute wird sie in verschiedene Städte und Regionen eingeladen; ihre gezeichneten Geschichten sind in Ausstellungen zu sehen, ihre künstlerische Methode wird nachgeahmt.

Travelcomics gehören mittlerweile zum Sortiment der Verlage Boomkniga und KomFederazija. So sind bei Boomkniga das Buch Unglaubliche Reisen mit Askold Akischin von Askold Akinschin erschienen, das phantasmagorische Details aus unterschiedlichen Reisen des Autors wiedergibt, und Das Tagebuch der Stürme von Julia Nikitina, in dem den Leser*innen nicht nur eine Reise in den hohen Norden gezeigt wird, sondern auch die Persönlichkeit der Autorin mit ihren Ängsten, krankhaften Zuständen und dem Kampf mit sich selbst.

Neighbours. An Anthology of Russian and Finnish Comics und Sankt Petersburg – Bordeaux sind Bücher, die russische und ausländische Autor*innen gemeinsam geschaffen haben – nach Reisen, die dank Comicresidenzen und Austauschprogrammen zustande kamen. In Verlag KomFederazija ist in dieser Hinsicht das Buch Vier Tage in Angoulême von Tamri Nischaradze interessant, das nach einer Reise zum Festival für gezeichnete Geschichten in Angoulême entstand.

Die Verlage Komilfo und KomFederazija setzen auf neue, junge populäre Zeichner*innen. 2018 hat der Komilfo-Verlag die wunderliche Geschichte von Katja Guschtschina Moskau – Wladiwostok veröffentlicht. 
  • „Moskau – Wladiwostok“ (Komilfo, 2018), Katja Guschtschina © Katja Guschtschina
    „Moskau – Wladiwostok“, Katja Guschtschina
  • „Moskau – Wladiwostok“ (Komilfo, 2018), Katja Guschtschina © Katja Guschtschina
    „Moskau – Wladiwostok“, Katja Guschtschina
Die Handlung spielt in einem Zug, der das gesamte Russland durchquert. Vor den Augen der Leser*innen ziehen bekannte russische Städte und auch kleine Stationen vorbei, von deren Existenz kaum jemand weiß. Das Buch ähnelt einem Tagebuch, in dem die Autorin eilig ihre Eindrücke niederzeichnet, um später zu ihnen zurückzukehren und sie aufmerksam zu mustern, eigene Notizen und Kommentare zurate ziehend.

Die Bücher von Mascha Bogatowa Oktober 2018 und Zwei Geschichten, eine besser als die andere von Alissa Samoilowa, veröffentlicht bei KomFederazija, sind ebenfalls originell. Das erste ist ein echtes Comictagebuch: Das Leben selbst, die Ereignisse eines Monats bestimmen das Sujet. Eine Festivalreise nach Moskau „Stadtbummel in Prag, Berliner Tristesse, Shopping in Helsinki“… es ist, als ob wir in den Privatbereich der Autorin hineinblicken, in dem es keine Vermutungen, keine ausgedachten oder überflüssigen Details gibt. Im Gegenteil: Dieses Buch besteht gerade aus allen möglichen kleinen Beobachtungen der Reise, die die Aufmerksamkeit der Autorin auf sich gezogen haben. Alissa Samoilowa hat hingegen eine fast schematische Geschichte einer Moskaureise gezeichnet. Der Reise ist übrigens nur eine der zwei Geschichten gewidmet. Es sieht so aus, als ob die Autorin mit den Leser*innen spielen würde: Der Travelcomic ist für sie nicht der Zweck, sondern nur ein Mittel, um von sich selbst zu sprechen.
  • „Oktober 2018“ (KomFederazija, 2019), Mascha Bogatowa © Mascha Bogatowa
    „Oktober 2018“ (KomFederazija, 2019), Mascha Bogatowa
  • „Zwei Geschichten, eine besser als die andere“ (KomFederazija, 2019), Alissa Samoilowa © Alissa Samoilowa
    „Zwei Geschichten, eine besser als die andere“ (KomFederazija, 2019), Alissa Samoilowa

Zusammenfassend lässt sich sagen: Russische Travelcomics im vollen Sinne des Wortes gibt es seit maximal zwanzig Jahren. Aber schon jetzt ist mit absoluter Sicherheit klar, dass wir gegenwärtig erleben, wie sich dieses Genre der gezeichneten Geschichten in Russland herauskristallisiert. Es kommen neue Autor*innen, die Klischeevorstellungen ändern, neue Formen und Formate erfinden, den Stil des Genres bestimmen. Obwohl sie noch nicht sehr viele sind, hat jede*r von ihnen einen einzigartigen Blickwinkel.

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