Zum 40. Todestag von Heinrich Böll blickt der Übersetzer Michail Rudnitzkij zurück auf die wechselvolle Geschichte seiner Rezeption: von der hoffnungsvollen Aufbruchsstimmung in der sowjetischen Tauwetter-Periode, in der seine Werke als Fenster in eine andere Realität gelesen wurden, über die zensurgeprägte Ära der Stagnation bis zur Wiederentdeckung in der Perestroika – und darüber hinaus in die heutige Zeit.