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Podcast: Sowjetischer Modernismus
#5 — Andrej Tschernow...

Das Goethe‑Institut in Nowosibirsk startet eine Podcast‑Serie über architektonischen Modernismus in Sibirien. Anton Karmanow, Künstler und Kurator aus Nowosibirsk, spricht über Schlüsselmomente und Perioden des architektonischen Modernismus in Sibirien. In Gesprächen mit Expert*innen sucht er nach der Antwort auf die Frage, was „Sibirischer Modernismus“ und „Nowosibirsker Architekturschule“ sind. Ob sie existieren, und wenn ja, was sie kennzeichnet.

Andrej Tschernow © Privatarchiv

... über visionäre Architektur in Nowosibirsk und künstlerische Freiheit

Die Abschlussfolge des Podcasts ist der visionären Architektur in Nowosibirsk gewidmet. Wir sprechen mit Andrej Tschernow, einem Vertreter der ersten Generation der „visionären Architekt*innen“. In Anlehnung an Andrejs Erinnerungen werden wir versuchen, alle Fäden der „visionären“ Periode zu verfolgen. Wir ergründen, wie dieses Phänomen in Nowosibirsk entstand, worauf es basierte und wie es existierte. Wir laden Sie ein, mit uns zusammen zu klären, was in den Köpfen der jungen Architekt*innen der späten sowjetischen Periode vorging, wie Projekte als Mix aus Eichhörnchen und Weltraumschiff entstanden, worauf sich der „Kolchos-Palladianismus“ stützte und was dies zur Folge hatte.

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Der Podcast wurde vom Goethe-Institut Nowosibirsk im Rahmen der Vorbereitung auf die sibirische Premiere der Ausstellung „Die Stadt von morgen“ herausgebracht, die das Resultat einer langjährigen Forschung zum sowjetischen architektonischen Modernismus im postsowjetischen Raum ist. 2019 zeigte das Goethe-Institut die Ausstellung in Minsk, Jerewan und Moskau, und vom 24. November 2020 bis zum 24. Januar 2021 ist sie in Nowosibirsk im Kulturzentrum ZK19 im Rahmen des Deutschlandjahres in Russland 2020/21 zu sehen. Die Ausstellung umfasst eine große Zeitspanne: vom Konstruktivismus der 1920er-Jahre bis zum sowjetischen Modernismus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und endet mit dem Übergang zur Architektur des Postmodernismus am Anfang der 1990er-Jahre. Der Moderator des Podcasts ist Anton Karmanow, Künstler und Kurator aus Nowosibirsk.

Andrej Tschernow

Andrej Tschernow ist Grafiker, Designer und Architekt. 1982 absolvierte er die Fakultät für Architektur am Institut für Architektur und Bauwesen Nowosibirsk (SIBSTRIN). Er war als Architekt in Projektierungsinstituten tätig und befasste sich mit Buchillustrationen. Von 1987 bis 1989 unterrichtete er an der Fakultät für Architektur am SIBSTRIN. Von 1988 bis 1990 nahm er an internationalen Ausstellungen der visionären Architekt*innen in Paris, Brüssel, London, Berlin und Köln teil. Seit 1995 ist er als Innenarchitekt tätig. Seine wichtigsten Werke in Nowosibirsk sind der Nachtklub 7.40, das Casino Russisches Dorf, das Café Capriccio und ein Pavillon in der Einkaufspassage Universum. Er befasste sich außerdem mit der Planung der Fassade des Businesscenters Kokon. Seit 2000 ist er Mitglied der Künstler*innengewerkschaft Russlands. Im Jahr 2003 initiierte er die Eröffnung der nicht-kommerziellen Kunstgalerie CHERNOFF, die jetzt Kunstgalerie CHE heißt. Werke von Andrej Tschernow befinden sich im Staatlichen Kunstmuseum Nowosibirsk sowie in Privatsammlungen.


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