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Choreographischer Kurzfilm
Stahl-Gorod

Ein choreographischer Kurzfilm über öffentlichen und privaten Raum

Der Modernismus verneint alte Denkweisen. Er vernichtet Traditionen. Er sucht nach neuen Formen und Methoden, um Gegenwart widerzuspiegeln, die familiäre Welt umzubauen, alles Überflüssige wegzulassen, zu Einfachheit und Sachlichkeit hinzuführen.

Alexej Gastew hat vor mehr als 100 Jahren eine Erzählung mit dem Titel Express. Siberian Fantasy – eine Utopie über künftige Großstädte – geschrieben. In dieser wird Nowosibirsk als „Stahl-Gorod“, eine perfekte Hightech-Stadt dargestellt. Genauso hätte auch ganz Sibirien werden können. Im Endergebnis aber besteht unser Erbe nur aus wenigen Artefakten.

Stahl-Gorod ist eine Utopie. Eine Geschichte über einen Raum mit seinem eigenen Zweck. Über luftigen, öffentlichen und engen, privaten Raum.
 
Im Rahmen der Ausstellung Die Stadt von morgen* präsentiert das Goethe-Institut in Nowosibirsk den choreographischen Kurzfilm mit dem Titel Stahl-Gorod (Stahl-Stadt). Durch Tanz, Musik und Filmkunst erfassen zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler das Erbe der Architektur des sowjetischen Modernismus.

Die Partner des Projekts:

  • Akademisches Jugendtheater Globus in Nowosibirsk
  • Staatliche öffentliche technisch-wissenschaftliche Bibliothek der sibirischen Filiale der Russischen Akademie der Wissenschaften (GPNTB SO RAN)
  • Sibirische Wissenschaftsbibliothek für Landwirtschaft – Filiale der Staatlichen öffentlichen technisch-wissenschaftlichen Bibliothek der sibirischen Filiale der Russischen Akademie der Wissenschaften (GPNTB SO RAN)
  • Majakowski-Kino- und -Konzertkomplex
 

*„Die Stadt von morgen“ ist das Ergebnis einer langjährigen Studie zum sowjetischen architektonischen Modernismus im postsowjetischen Raum. Im Jahre 2019 wurde die Ausstellung des Goethe-Instituts in Minsk, Jerewan und Moskau gezeigt, bis zum 24. Januar 2021 kann sie im Kulturzentrum ZK19 in Nowosibirsk besichtigt werden. Die Ausstellung umfasst eine große Zeitspanne: vom Konstruktivismus der 1920er-Jahre bis zum sowjetischen Modernismus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und endet mit dem Übergang zur Architektur des Postmodernismus am Anfang der 1990er-Jahre. Hauptthemen der lokalen Erweiterung in Nowosibirsk sind der „Sibirische Modernismus“ und die „Nowosibirsker Architekturschule“.

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