Nowosibirsk | Festival OPEN CALL: Festival für zeitgenössische Kunst „48 Stunden Nowosibirsk“

Open-Call © ESH GRUPPA

Do, 24.06.2021 -
So, 11.07.2021

Vom 17. bis zum 19. September 2021 werden verschiedene Orte im Zentrum von Nowosibirsk für 48 Stunden zum Schauplatz eines dezentralen und partizipativen Festivals zeitgenössischer Kunst. Das Goethe-Institut Nowosibirsk, das Kunstzentrum ZK19 und das Kulturnetzwerk Neukölln e. V. laden Sie dazu ein, an dem Festival „48 Stunden Nowosibirsk“ teilzunehmen. Zeitgenössische Künstler*innen aus Sibirien können sich online im Rahmen eines Open Calls um die Teilnahme bewerben. 
 
48hNSKK-Logo © Eugene Fotohudinow Das Festival „48 Stunden Nowosibirsk“ fand zum ersten Mal im September 2019 statt und war an das Konzept von „48 Stunden Neukölln“ (48hNK) angelehnt. Seit 20 Jahren verwandelt sich der Berliner Stadtteil Neukölln unter diesem Titel im Juni für zwei Tage in ein großes künstlerisches Experimentierfeld: Neben etablierten, professionellen Kunstorten werden ungewöhnliche Orte, vor allem aber der öffentliche Raum für künstlerische Arbeiten, partizipative Formate und diskursive Veranstaltungen erschlossen.
 
Zu den wichtigsten Zielen des Festivals zählen, eine Plattform für eine freie Kunstszene zu schaffen und die Zivilgesellschaft zu stärken. Deshalb wird in diesem Jahr ein besonderer Schwerpunkt auf Räume gelegt, die von Künstler*innen selbst organisiert und verwaltet werden, sowie auf temporäre und öffentliche Räume. Während des Festivals vom 17. bis zum 19. September 2021 wird es Ausstellungen, Interventionen, Performances, diskursive Formate und andere Veranstaltungen geben. Das unabhängige Programm wird durch einen Open Call gebildet. Darüber hinaus wird das Festival traditionell von Künstler*innen aus Berlin besucht.
 
Um die Teilnahme an dem unabhängigen Programm des Festivals können sich sowohl junge als auch erfahrene Künstler*innen sowie Kunstgruppen aus sibirischen Städten bewerben.
 
Das Thema des Festivals 2021 lautet „Survival bias“ und bietet die Gelegenheit, sich mit einer Reihe von universellen Fragen und zeitgenössischen Themen auseinanderzusetzen. Es ermöglicht künstlerische Beiträge, die sich mit dem Leben und dem Tod beschäftigen sowie Mechanismen der Selektion, des Ausschlusses und der Illusion beleuchten. Gleichzeitig eröffnet das Thema auch die Chance, spezifische Herausforderungen zu hinterfragen, denen wir heute gegenüberstehen, wie dem aktuellen Zustand der Zivilgesellschaft, dem Kolonialismus, dem Klimawandel oder der Pandemie.
 
Mehr zum Thema und seiner kuratorischen Interpretation können Sie auf der Festivalwebseite lesen.
 
Die Anmeldung und die Bewerbung laufen ausschließlich über die Webseite 48-hours-nsk.com – bis zum 11. Juli 2021.
 
Ansprechpartnerin zu Open-Call-Fragen:

 
Anna Galeewa
Kuratorin des unabhängigen Programms
+ 7 993 010 63 87 (Telegram)
annagaleeva60@gmail.com

 
Das Festival wird mit Mitteln der Östlichen Partnerschaft realisiert, einem Programm des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland, das der Förderung zivilgesellschaftlicher Beziehungen zwischen Deutschland und osteuropäischen Ländern dient.
 

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