Online-Gespräch Robert Sturm

Robert Sturm Claudia Kempf © Pina Bausch Foundation

So, 29.11.2020

Online

Im Rahmen von dem Festival Context. Diana Vishneva

Robert Sturm begann seine Arbeit für das Tanztheater Wuppertal während einer Recherchereise, die ihn 1999 im Zuge der Vorbereitungen für die Aufführung von „Wiesenland“ nach Ungarn führte. Seine Mitwirkung an diesem Stück wurde für ihn zum Einstieg ins Ensemble: 2000 wurde er künstlerischer Assistent und Probenleiter. 

In dieser Funktion arbeitete Sturm eng mit Pina Bausch zusammen und war an der Entstehung ihrer letzten zehn Aufführungen beteiligt: „Wiesenland“, „Água“, „Für die Kinder von gestern, heute und morgen“, „Nefés“, „Ten Chi“, „Rough Cut“, „Vollmond“, „Bamboo Blues“, „Sweet Mambo“ und „...como el musguito en la piedra, ay si, si, si...“. Auch ältere Stücke des Ensembles wurden unter seiner Mitwirkung wieder aufgenommen: „1980“, „Bandoneon“, „Nelken“, „Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehört“, „Viktor“, „Palermo Palermo“, „Der Fensterputzer“ und „Masurca Fogo“. Nach dem Tod von Pina Bausch 2009 blieben Robert Sturm und Dominique Mercy bis 2013 Künstlerische Leiter des Tanztheaters.

Gemeinsam mit Ulli Stepan leitete Sturm die Jubiläums-Saison 2013-2014 „PINA 40: 40 Jahre Tanztheater Wuppertal Pina Bausch“. 2015 und 2017 begann er in Wuppertal gemeinsam mit Tony Cragg, Jean Laurent Sasportes, Wolfgang Schmidtke, Carolin Pook, Matthias Burkert, Gunda Gottschalk und Werner Dickel die Arbeit an zwei spartenübergreifenden Projekten: „Romeo und Julia“ und „Don Quijote de la Mancha“. Seit 2019 ist Sturm Künstlerischer Betriebsdirektor des Tanztheaters Wuppertal.

Das Gespräch mit Robert Sturm führt Natalia Bakshi, Übersetzerin und Professorin für Germanistik an der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften (Moskau) und Koordinatorin für die Gastspiele des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch in Russland (2004, 2007, 2009).

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