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Andreas Höfer
Kameramann

Für Gundermann
Sonntag, 17. November, 19 Uhr

Andreas Höfer © Conny KleinAndreas Höfer © Conny Klein

Biografie

Andreas Höfer wurde am 10. März 1964 in der Filmstadt Potsdam-Babelsberg geboren, wo er ein Kamerastudium an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" aufnahm, welches er mit Diplom abschloss. Ende der 1980er Jahre kamen noch an der Universität seine ersten (Kurz-)Filme auf die Leinwand, die alle gemeinsam mit seinem Kommilitonen Andreas Dresen entstanden und es wie Zug in die Ferne in Programm und Wettbewerb der Kurzfilmtage Oberhausen oder der Berlinale schafften.

Aus den studentischen Projekten entwickelte sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten eine äußerst fruchtbare Zusammenarbeit mit Dresen. Höfer zeichnete für die Kamera verantwortlich bei ihrem gemeinsamen bundesdeutschen Debüt Stilles Land, bei TV-Produktionen der 1990er und bei Klassikern des neueren deutschen Kinos wie Nachtgestalten (1999), Herr Wichmann von der CDU (2003) oder Sommer vorm Balkon (2005).

Andreas Höfers jüngste Zusammenarbeit mit Andreas Dresen, das Filmportrait Gundermann über den gleichnamigen Liedermacher wurde wie so viele ihrer Kollaborationen an Originalschauplätzen, in diesem Fall im Lausitzer Kohlerevier, gedreht, Höfers nach Authentizität suchende Bildgestaltung wurde für den Deutschen Filmpreis 2019 nominiert.

Seiner Alma Mater, der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, ist Höfer heute als wiederkehrender Dozent für Fotografie verbunden, welcher er auch in Ausstellungen und Veröffentlichungen nachgeht.

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