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Nachrichten aus der Ideologischen Antike – Marx/Eisenstein/Das Kapital

Nachrichten aus der Ideologischen Antike – Marx/Eisenstein/Das Kapital
© Absolut Medien

Deutschland 2008, 570 min., Dokumentar-/Essayfilme, Deutsch (mit englischen Untertiteln)
 
Drehbuch und Regie: Alexander  Kluge, Kamera: Michael Christ, Erich Harandt, Werner Lüring, Claudia Marcell, Heribert Kansy, Thomas Mauch, Thomas Willke, Walter Lennertz, Schnitt:  Kajetan Forstner, Andreas Kern

Marx – Eisenstein – Das Kapital: Ende der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts trug sich Sergej Eisenstein mit dem Plan, „Das Kapital“ zu verfilmen. Achtzig Jahre später greift Alexander Kluge Eisensteins Idee wieder auf und montiert aus alten und neuen Bildern und Tönen ein Bild unserer „ideologischen Antike“. In drei DVDs und 570 Minuten arbeitet sich Alexander Kluge durch die „ideologische Antike“. Den Anstoß gibt Sergej Eisenstein mit seinem nie realisierten Plan einer Verfilmung von Marx‘ „Kapital“. Eisensteins Montagekunst und Marx‘ Kritik der Warenwelt sind Fundamente der Moderne – aber die Moderne ist uns fremd geworden wie die Antike. Was sagen uns Marx und Eisenstein in bezug auf unsere heutige kulturelle und gesellschaftliche Produktion, fragt Kluge, aber weil es Kluge ist, der fragt, gibt es viele Antworten und noch mehr neue Fragen.

Trailer

Nachrichten aus der Ideologischen Antike – Marx/Eisenstein/Das Kapital
© Absolut Medien
 
DVD 1 präsentiert Auszüge aus Eisensteins Arbeitsheften, lässt Marx-Texte sprechen, singen und spielen und befragt Intellektuelle wie Hans Magnus Enzensberger oder Dietmar Dath nach ihrer Beziehung zum Geld.
 
DVD 2 rückt Marx‘ Thema des Warenfetischismus in den Vordergrund. Peter Sloterdijk, Oskar Negt und Andere reflektieren über die Zauberkraft der Ware.
 
DVD 3 widmet sich den „Paradoxen der Tauschgesellschaft“. Ist Karl Marx der Darwin der politischen Ökonomie? Durs Grünbein kommentiert Brechts Hexameter zum „Kommunistischen Manifest“, und Helge Schneider spielt einen lesenden Arbeiter. Dazwischen schneidet Kluge apokryphe Filmszenen aus der ideologischen Antike, so etwa die Industrieoper „Maschinist Hopkins“ aus dem Jahre 1929.
 
Als Zusatzmaterial sind der DVD neue Kluge-„Geschichten für Marx-Interessierte“ beigegeben. 
 
Quelle: Goethe-Institut Filmkatalog

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