Was bleibt?
Filme aus dem ehemaligen Ostdeutschland

Halbe Treppe Foto (Ausschnitt): © Rommel Film e.K.

Im Rahmen des Deutschlandjahres in den USA 2018/2019 mit dem Motto „Wunderbar Together“ lädt das Goethe Pop Up Kansas City zu deutschem Kino im Pop Up Film Haus ein. Alle Filme werden auf Deutsch mit englischen Untertiteln gezeigt.
 
Zusammen mit dem Stray Cat Film Center präsentieren wir die Filmreihe: Was bleibt? Filme aus dem ehemaligen Ostdeutschland. Dr. Larson Powell, Professor für Filmwissenschaft an UMKC, ist Organisator der Filmreihe und wird nach jedem Film eine Diskussion zum Inhalt und Kontext, zur künstlerischen Umsetzung sowie filmhistorischen Einordnung leiten. 
 
Was bleibt? Filme aus dem ehemaligen Ostdeutschland
Auch 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer bleibt der Osten Deutschlands immer noch von einer besonderen Mentalität gekennzeichnet, die das Ergebnis einer getrennten Nachkriegserfahrung mit ihren unterschiedlichen ideologischen Systemen ist. Zahlreiche Themen aus der geteilten deutschen Vergangenheit und der Prozess der weiterhin anhaltenden kulturellen Vereinigung bleiben auch im gegenwärtigen deutschen Film aktuell. Sogar Filmemacher wie Christian Petzold, die im Westen geboren wurden, sind von diesen Themen angezogen. Sowohl Filme aus der DDR wie auch neuere Filme über Ostdeutschland zeigen oft Heldinnen und Helden des Alltags mit mutig-derbem Realismus, unauffälliger Ironie und Komik. 
Die Filmreihe Was bleibt? Filme aus dem ehemaligen Ostdeutschland zeigt ein filmisches Spektrum dieser Geschichten, das rund vierzig Jahre deutsch-deutscher Geschichte umfasst.
 
Dr. Larson Powell ist Professor für Filmwissenschaft an der University of Missouri–Kansas City (UMKC). Er veröffentlichte Bücher über moderne literarische Naturdarstellungen (The Technological Unconscious, 2008) und Medienkünste (The Differentiation of Modernism, 2013). Sein neustes Buch über den ostdeutschen Filmregisseur Konrad Wolf erscheint 2019. Weitere Lehr- und Forschungsinteressen sind die Psychoanalyse und vergleichende Literaturwissenschaft (Französisch, Russisch, Polnisch) sowie ostdeutscher und skandinavischer Film. 2016 war er DAAD-Gastprofessor für Filmwissenschaft an der Johann-Gutenberg-Universität in Mainz.
 

Das Pop Up Film Haus ist Teil des Projekts Wunderbar: Deutsche Filme feiern. Von Die geliebten Schwestern zu Oh Boy und Goethe!, von Der blaue Engel zum Kabinett des Dr. Caligari – wir feiern die deutsch-amerikanische Freundschaft und bringen gemeinsam mit unserem Partner Kanopy 48 deutsche Filme auf Ihre Bildschirme.