Schnelleinstieg:
Direkt zum Inhalt springen (Alt 1)Direkt zur Sekundärnavigation springen (Alt 3)Direkt zur Hauptnavigation springen (Alt 2)

Deutschland, Portugal und Slowenien
Europa. Deine Sprachen.

Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin | Foto: Bernhard Ludewig
Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin | Foto: Bernhard Ludewig

Mit einer Konferenzserie zur Mehrsprachigkeit in Europa beleuchtet das Goethe-Institut anlässlich des europäischen Trio-Ratsvorsitzes Deutschland – Portugal – Slowenien das Thema Mehrsprachenkompetenz, das für die Vision eines gemeinsamen europäischen Bildungsraumes zentral ist. „Europa. Deine Sprachen.“ lautet der Titel der Veranstaltung, bei der sich am 8. Oktober Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Gesellschaft zu Diskussionen in Berlin einfinden werden. Drei weitere Online-Gesprächsrunden im Oktober folgen, 2021 zieht die Konferenz nach Portugal und Slowenien.
 
Berlin und Online
Ab 8. Oktober 2020

24 offizielle Amtssprachen, ungezählte Dialekte und Sprachvarianten: Europa ist ein Kontinent der Mehrsprachigkeit. Aber wie steht es um den Mehrwert für die europäische Gemeinschaft? Warum ist es wichtig, Mehrsprachigkeit zu fördern und welche Rolle spielt sie im Austausch über gemeinsame Ziele? Diese Fragen stehen im Zentrum der Konferenzserie „Europa. Deine Sprachen“, die das Programm Europanetzwerk Deutsch des Goethe-Instituts anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft umsetzt. Zum Auftakt kommen am 8. Oktober in den Räumen der EU-Kommission in Berlin – physisch und digital – Fachexpert*innen aus den EU-Institutionen, Personen aus dem Handlungsfeld Sprache und Kultur sowie Politiker*innen zusammen, um sich über das Thema auszutauschen. 

Sprachenvielfalt im Alltag und in Institutionen

Nach einer Einführung und Begrüßung durch Michelle Müntefering, Staatsministerin im Auswärtigen Amt (angefragt), wird Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, mit einer Impulsrede die Konferenz eröffnen. Carsten Pillath, Generaldirektor für Wirtschaft und Wettbewerb im Generalsekretariat des Rates der EU und Ingrid Gogolin (angefragt) von der Universität Hamburg schließen mit Reflexionen zu „Mehrsprachigkeit in Theorie und Praxis und im Arbeitsalltag der EU-Institutionen“ an.
 
Die grenzüberschreitende Perspektive spielt bei dieser Konferenz eine große Rolle. Den deutschen Blickwinkel zu bieten, als EU-Mitgliedsland mit den meisten Nachbarn, ebenso wie den des Goethe-Instituts, in seiner Zusammenarbeit anderen Kulturinstituten, ist ein elementares Anliegen des Projekts. In einer weiteren Gesprächsrunde am Auftaktabend diskutieren deshalb Elke Kaschl-Mohni, Leiterin des Goethe-Instituts Brüssel, Cyril Blondel, Leiter des Institut français in Deutschland und Ignacio Olmos, Leiter des Instituto Cervantes in Berlin, Fragen wie: Warum haben wir ein gemeinsames Interesse an der Mehrsprachigkeit in Europa, welchen wie können Kulturinstitute zusammenarbeiten und was trägt die Mehrsprachigkeit zur Vermittlung europäischer Werte bei?
 
Die Präsenzveranstaltung am 8. Oktober in Berlin wird auch im digitalen Raum über Zoom zu verfolgen sein. Sie wird außerdem musikalisch begleitet von Studierenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler. 

Diskussionen auf digitalen Podien

Im Anschluss an den Eröffnungsabend finden drei weitere digitale Diskussionsrunden im Oktober statt. Dafür vorgesehen sind der 15., 22. und 29. Oktober. Hochrangige Gäste aus dem Auswärtigen Amt, dem Goethe-Institut, aus der EU-Kommission und weiteren Institutionen diskutieren unter dem Motto „Europa wieder stark machen. Welche Rolle spielen Kommunikation und Sprache(n) in Europa?“ Die Gespräche widmen sich dabei vor allem dem Austausch zwischen Deutschland und seinen Nachbarn wie den Beneluxstaaten sowie Frankreich und Polen. Ergänzt werden die Diskussionen jeweils von audiovisuellen Einschüben, wie Statements von Alumni des Europanetzwerk Deutsch aus den EU-Institutionen sowie aus Ministerien der EU-Mitgliedstaaten. Zu Wort kommen auch junge Europäer*innen mit ihren Standpunkten zur Bedeutung der Mehrsprachigkeit in Europa.
 
Weitere Informationen sowie das vollständige Programm von „Europa. Deine Sprachen“ sind ab Mitte September unter www.goethe.de/europadeinesprachen abrufbar. Die Konferenz in Berlin wird 2021 fortgesetzt mit zwei Folgeveranstaltungen in Portugal und Slowenien. Damit vollzieht das Projekt die „Wanderung“ der EU-Ratspräsidentschaft mit. Zum Abschluss der Konferenzserie werden Ende 2021 die Ergebnisse aller Veranstaltungen reflektiert und in Brüssel präsentiert.
 
Die Konferenzserie „Europa. Deine Sprachen“ wird initiiert vom Programm Europanetzwerk Deutsch des Goethe-Instituts anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission - Generaldirektion Bildung und Kultur (DG EAC) sowie der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland. 
„Europa. Deine Sprachen“ ist Teil einer Reihe von Projekten, die das Goethe-Institut anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft europaweit durchführt. Weitere Informationen dazu unter: www.goethe.de/eu2020

Kontakt

Margit Pfaender
Projektleitung „Europa. Deine Sprachen“
Goethe-Institut Zentrale
Bereich 43 - Sprachkursmanagement
Tel.: +49 89 15921 921
Margit.Pfaender@goethe.de
 
Hannah Cuvalo
Pressereferentin
Goethe-Institut
Hauptstadtbüro
Tel.: +49 30 25906 481
hannah.cuvalo@goethe.de

Top