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Brasilien und Deutschland
Konferenz UNIDAS: Frauen im Dialog

Lourdes Barreto | Foto: Avati Castro
Lourdes Barreto | Foto: Avati Castro

Vom 25. bis 28. November findet auf Initiative des Goethe-Instituts in Salvador da Bahia und Berlin die Veranstaltung „UNIDAS: Frauen im Dialog“ statt. UNIDAS ist ein Netzwerk, das sich in Deutschland, Lateinamerika und der Karibik für eine chancengleiche und geschlechtergerechte Gesellschaft einsetzt. Vier Tage lang diskutieren auf beiden Seiten des Atlantiks rund 30 Teilnehmer*innen über Themen wie Intersektionalität, Gewalt gegen Frauen und Krisenprävention.
 
Salvador da Bahia, Berlin und digital
25. bis 28. November 2020

UNIDAS wurde am 28. Mai 2019 in Berlin ins Leben gerufen – als zentraler Bestandteil der Lateinamerika- und Karibik-Initiative des Auswärtigen Amtes unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Heiko Maas. Die Mission dieses Netzwerkes ist es, Strategien für eine chancengleiche, geschlechtergerechte und sichere Gesellschaft zu entwickeln. Frauenrechts- und Gleichstellungsbewegungen in Deutschland, Lateinamerika und der Karibik werden in ihrem Engagement gegen Diskriminierung und Gewalt unterstützt.
 
Zu den Gründungsmitgliedern zählen unter anderem die argentinische Anwältin und Professorin Natalia Gherardi, die deutsche Schauspielerin Sibel Kekilli, seit 2004 auch Botschafterin der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes, sowie Asiya Mohammed, die in Trinidad und Tobago die Organisation „Conflict Women“ leitet. 

Frauenrechte sind Menschenrechte

Vom 25. bis 28. November findet auf Initiative des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amtes in Partnerschaft mit dem Frauenministerium des Bundesstaates von Bahia nun in Berlin und Salvador da Bahia die Veranstaltung „UNIDAS: Frauen im Dialog“ statt. In Brasilien treffen sich die Teilnehmer*innen zu einer physischen Konferenz, in Deutschland findet der Austausch in Gesprächen, Impulsvorträgen und Arbeitsgruppen online statt. Am Samstag, den 28. November, stehen Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten in öffentlichen digitalen Debatten zur Diskussion.
 
Die Veranstaltung verhandelt die Themen „Intersektionalität“, „Frauenrechte und Gleichstellung von Frauen“, „Gewalt gegen Frauen“ sowie „Krisenprävention“. In Salvador da Bahia wurden in einem kuratorischen Prozess rund 30 Teilnehmer*innen ausgewählt. Neben den vier derzeitigen Stipendiatinnen des Goethe-Residenzprogramms „Vila Sul“ kommen Aktivist*innen und Festivalleiter*innen zusammen, Jurist*innen mit Filmemacher*innen, Schwarze und Indigene Frauen* sowie Frauen* mit Behinderung. Mit dabei sind unter anderen Jovanna Baby, die Gründerin der Trans-Bewegung in Brasilien, oder Lourdes Barreto, eine 77-jährige Sexarbeiterin, die für die politische Selbstorganisation von Frauen kämpft. 

Das Netzwerk UNIDAS in Aktion

Die UNIDAS-Konferenz ist Teil einer Reihe von Aktivitäten, die das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit dem Frauennetzwerk verwirklicht. Mitgründerin Sibel Kekilli war zu Beginn des Jahres Stipendiatin in der Residenz „Vila Sul“ in Salvador da Bahia. Gemeinsam mit dem Frauenministerium des Bundesstaates trug sie entscheidend zur Eröffnung des Frauenkulturzentrums Casa Respeita as Minas bei. Zu Beginn der Pandemie verteilte das Goethe-Institut mit Unterstützung von UNIDAS 1700 Nahrungsmittelpakete an alleinstehende Frauen und Mütter in Not.

Kontakt

Manfred Stoffl
Institutsleiter
Goethe-Institut
Salvador de Bahia
Tel.: +55 713338 4700
Manfred.stoffl@goethe.de
 
Viola Noll
Stv. Pressesprecherin
Goethe-Institut
Hauptstadtbüro
Tel.: +49 30 25906 471
noll@goethe.de

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