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Deutschland
Voice Versa – Zwei Sprachen, eine Story

Voice Versa – zwei Sprachen, eine Story. Ein Podcast von Deutschlandfunk Kultur und Goethe-Institut. | © Deutschlandradio
Voice Versa – zwei Sprachen, eine Story. Ein Podcast von Deutschlandfunk Kultur und Goethe-Institut. | © Deutschlandradio

Deutschland ist vielsprachig: Türkisch, Farsi, Rumänisch und viele andere Sprachen sind hierzulande überall zu hören. Um die mehrsprachige Realität in Deutschland auch im Radio hörbar zu machen, starten Deutschlandfunk Kultur und das Goethe-Institut ab 13. April den Podcast „Voice Versa“. Zehn Autor*innen erzählen in 24 Episoden Geschichten aus einer mehrsprachigen deutschen Gesellschaft und ermöglichen dadurch ein neues Hören für das Publikum. 

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Ab 13. April

Gerade in Radioformaten werden andere Sprachen schon nach wenigen Sekunden mit einem Voiceover überblendet. Die Originalsprache ist dadurch kaum mehr wahrnehmbar. Der Podcast „Voice Versa – Zwei Sprachen, eine Story“, den Deutschlandfunk Kultur und das Goethe-Institut gemeinsam entwickelt haben, geht neue Wege und erkundet die vielen Möglichkeiten, sich in einer mehrsprachigen Gesellschaft zu verständigen, auch wenn die Beteiligten nicht alle Sprachen verstehen.

Mehrsprachigkeit in Deutschland hörbar machen

Die 24 Episoden folgen den persönlichen Geschichten der verschiedenen Autor*innenteams, die im Verlauf der Folgen zu einer vielstimmigen Erzählung zusammenfinden, indem eine Story die andere ergänzt und weiterschreibt. So haben beispielsweise die Autorinnen Hiba Obaid und Lorin Celebi die Erfahrungen vieler syrischer Frauen in die Geschichten ihrer Figur Nora einfließen lassen. Sie gewährt Einblicke in den Alltag einer geflüchteten Frau in Berlin – auf Arabisch und Deutsch. Jobsuche, Dating, Liebe, Drogen und Deutschlernen prägen dieses akustische Tagebuch. Die Schriftstellerinnen Mithu Sanyal und Jacinta Nandi erzählen, was es für sie bedeutet, nicht die Sprache ihrer Väter, Bengali, zu sprechen. Welchen Einfluss haben koloniale Vergangenheiten und der alltägliche Rassismus auf die eigene Identität, die Erziehung der Kinder und auch die Beziehung zu den Vätern? Jurate Braginaite erforscht außerdem auf Litauisch und Deutsch den leeren Raum, den sie vor fast 20 Jahren hinter sich gelassen hat, als sie nach Deutschland zog.

Dominik Djialeu, bekannt aus „BBQ“, dem „BlackBrownQueeren“ Podcast, moderiert als Gastgeber und kommt im Anschluss an die Erzählungen mit den Autor*innen ins Gespräch. Ab 13. April erscheinen die Podcast-Folgen im Rhythmus von zwei Wochen. Deutschlandfunk Kultur sendet monatlich eine Doppelfolge in der Sendung „Feature“. Den Beginn gestalten Hiba Obaid und Lorin Celebi mit „Nora“ sowie Jacinta Nandi und Mithu Sanyal mit ihrer Story „Vatersprache“ (Episode 1 und 2).

„Voice Versa – Zwei Sprachen, eine Story“ ist eine Kooperation von Deutschlandfunk Kultur und Goethe-Institut.

Kontakt

Xenia Sircar
Presse „Voice Versa – Zwei Sprachen, eine Story”
Deutschlandfunk Kultur
Tel.: 030 8503 6164
xenia.sircar@deutschlandradio.de
 
Viola Noll
Stv. Pressesprecherin
Goethe-Institut
Hauptstadtbüro
Tel.: +49 30 25906 471
noll@goethe.de

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