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Europa
Abschlussveranstaltung „Europe Talks 2021“ in Berlin, London, Madrid und Warschau

Programm Abschlussveranstaltung „Europa spricht 2021“: Ein Mann trägt ein Schild auf einer Straße
Filmemacher und Queeraktivist Bart Staszewski spricht anlässlich der Abschlussveranstaltung von „Europe Talks“ mit Julia Hanske, Leiterin des Goethe-Instituts Warschau, über die aktuelle Situation der LGBT+-Community in Polen. | Foto: Monika Bryg

Am 12. Dezember endet die von ZEIT ONLINE initiierte Dialogreihe „Europe Talks“ mit einer digitalen Abschlussveranstaltung in Berlin. Zugeschaltet sind die Goethe-Institute aus Madrid, London und Warschau mit relevanten Fragestellungen aus ihren Ländern. Die Teilnehmer*innen in London diskutieren, ob sich der Brexit gelohnt hat. In Madrid widmet sich unter anderem ein Künstlerkollektiv dem Thema der Migration. In Warschau diskutiert die Leiterin des Goethe-Instituts mit einem Queeraktivisten über die Situation der LGBT+-Community in Polen.

Berlin, London, Madrid und Warschau
Online am 12.12.2021

Sind wir durch die gemeinsame Erfahrung der Corona-Krise in der Lage, einander besser zu verstehen? Was halten Impfbefürworter*innen aus Polen davon, dass in Frankreich so viele Menschen gegen die Einführung einer Impfpflicht im Gesundheitswesen demonstriert haben? Wie blicken Bürger*innen in Spanien oder Italien auf die Corona-Politik in Schweden oder Dänemark?

Diese und weitere Fragen standen 2021 im Zentrum der dritten Ausgabe des Dialogformats „Europe Talks“, das ZEIT ONLINE zusammen mit Medienpartnern aus 17 Ländern und in Partnerschaft mit dem Goethe-Institut organisierte. Tausende Europäer*innen haben in Eins-zu-Eins-Gesprächen mit einer Person aus einem anderen Land diskutiert, die politisch entgegengesetzte Ansichten vertritt.

Europa im Livestream 

Am 12. Dezember endet „Europe Talks“ mit einer digitalen Abschlussveranstaltung. Im Berliner Studio richtet ZEIT ONLINE ein Programm aus mit Live-Gesprächen, Vorträgen und Berichten von Teilnehmenden in ganz Europa. Die Veranstaltung kann über einen Livestream mitverfolgt werden (Informationen unter www.mycountrytalks.de). Zugeschaltet sind auch die Goethe-Institute aus Madrid, London und Warschau, die jeweils vor Ort eigene Programme veranstalten.

Streitgespräch und Microteatro

In Madrid diskutieren im Goethe-Institut nach eröffnenden Worten des deutschen Botschafters in Spanien die Journalistin Ana Pastor und Nacho Cardero, Direktor der Zeitung El Confidencial zu den Themen Migration, Mindestlohn und Kohleausstieg, gefolgt von einem szenischen Beitrag des spanischen Kollektivs „Microteatro“: in einem fünfminütigen Sketch kommentieren die Künstler*innen Themen der Debatte.

Den Brexit ausbalancieren

In London veranstaltet das Goethe-Institut zusammen mit dem Daily Mirror die Diskussion „Was Brexit worth it?“ mit zwölf Teilnehmenden aus britischen, aber auch europäischen Ländern, die ihre jeweils eigene Zwischenbilanz des Brexit ziehen. Dabei nehmen sie auf der interaktiven Skulptur „Seat #12“ der Künstlerin Jenny Brockmann Platz – eine Stern-Konstruktion für zwölf Personen, bei der das Gleichgewicht vom Miteinander der Sitzenden abhängt. Im Diskussionsbeitrag wird die Kunstinstallation ebenfalls kurz vorgestellt.

LGBT+ in Polen

Wie ist die aktuelle Situation der LGBT+-Community in Polen? Welcher Zukunft sieht sie entgegen? Ist ein Dialog in einer so stark polarisierten Gesellschaft möglich? Welche Wege sieht der Filmemacher und Queeraktivist Bart Staszewski, seiner aktivistischen Agenda nachzukommen? Darüber spricht er mit Julia Hanske, Leiterin des Goethe-Instituts Warschau, vor Ort im Institut.

Die „Europe Talks“ finden 2021 zum dritten Mal statt. 2020 brachte das Dialogformat mehr als 12.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen. Initiiert wurde das Projekt 2017 von ZEIT ONLINE, gefördert wird es unter anderem vom Auswärtigen Amt und der Allianz Kulturstiftung. Unterstützt wird ZEIT ONLINE bei dem Projekt „Europe Talks“ durch das Goethe-Institut.

Kontakt

Hanna Israel
Projektleitung My Country Talks
ZEIT ONLINE
Tel.: +49 1608082894
hanna.israel@mycountrytalks.org

Viola Noll
Stellv. Pressesprecherin
Goethe-Institut
Hauptstadtbüro
Tel.: +49 160 9699 0995
viola.noll@goethe.de

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