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Wovor man uns warnt.

Wovor man uns warnt © DAAD/GIZ/Goethe-Institut

Populistische und extremistische Tendenzen nähmen in Deutschland zu – kein anderer Risikobereich wird im Ausland in so vielfältiger Weise thematisiert. Gesprächspartner*innen beschreiben, dass sie in den letzten Jahren während ihrer Aufenthalte in Deutschland weniger Toleranz und Freundlichkeit erlebten. Sie haben verstärkt das Gefühl, nicht willkommen zu sein.

„Ich habe mich nie diskriminiert gefühlt in Deutschland. In den letzten Jahren aber schon, und das macht mich total traurig.“

Vermutet wird im Ausland, dass diese Tendenzen auf tiefer liegende Sorgen und soziale Spannungen in Deutschland zurückzuführen seien; etwa auf Befürchtungen über den Verlust des Arbeitsplatzes oder der eigenen Identität. Gerade mit einer eigenen Identitätsfindung tue sich Deutschland schwer und sei in mehrfacher Hinsicht zerrissen. 

Auf internationaler Ebene müsse sich Deutschland zwar stark engagieren, gleichzeitig wird vor einem zu dominanten Auftreten gewarnt. Auch bestehe das Risiko, dass Deutschland sich auf den wirtschaftlichen Lorbeeren ausruhe und gerade auch beim Thema Digitalisierung überholt werde. 
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