Zum 50. Todestag der Philosophin
Austausch zwischen
Thomas Meyer, Autor der neuen Arendt-Biographie, und seinem Übersetzer
Olivier Mannoni; Moderation
Emma Augris, Doktorandin an der ENS Lyon und am Labor TRIANGLE.
Vor dem Hintergrund erstarkender autoritärer Regime und nationalistischer Kräfte rücken die Theorien Hannah Arendts 50 Jahre nach ihrem Tod erneut in das Zentrum des öffentlichen und wissenschaftlichen Interesses. Während Arendt infolgedessen immer wieder vor dem Spiegel der Gegenwart gelesen wird, unternimmt der Philosophieprofessor und freie Autor Thomas Meyer in seiner neuen Biographie den Versuch, Arendt und ihre Theorien aus ihrer Zeit heraus zu verstehen. Insbesondere die bislang unbekannten und unveröffentlichten Archivfunde aus den Pariser Exiljahren Arendts werfen dabei ein neues Licht auf eine der bedeutendsten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts.
Im Gespräch mit seinem französischen Übersetzer Olivier Mannoni gibt uns Thomas Meyer Einblicke in seine nun auch in Frankreich erscheinende Biographie
Hannah Arendt (Piper 2023; französische Fassung Herbst 2025 bei Calmann-Lévy).
In Zusammenarbeit mit dem CIERA Hors les Murs, der Axe "Modernités allemandes" des Labex Comod und der Librairie L’œil cacodylate.
Zurück