|
18:30 Uhr
Filmvorstellung "Spaltung" (2025)
Filmvorführung|mit anschließendem Filmgespräch mit dem Regisseur João Pedro Prado
-
Goethe-Institut Berlin, Berlin
- Sprache Deutsch und polnisch mit englischen Untertiteln
- Teil der Reihe: Film ab!
In der vierten Veranstaltung unserer Reihe „Film ab!“ am Goethe-Institut Berlin beschäftigen wir uns mit dem Dokumentarfilm „Spaltung“ (2025) von João Pedro Prado und Anton Yaremchuk. Der Film wird im Original auf Deutsch und Polnisch mit englischen Untertiteln gezeigt. Im Anschluss hat das Publikum die wunderbare Möglichkeit, mit dem Regisseur João Pedro Prado ins Gespräch zu kommen.
Jahr: 2025
Länge: 75 min
Sprache: Deutsch, Polnisch
Untertitel: Englisch
SPALTUNG ist ein kreativ-beobachtender Dokumentarfilm über den Diskurs zur Kernenergie in Deutschland und im benachbarten Polen. Im Mittelpunkt stehen die Bewohner:innen von Gundremmingen in Bayern, einer Gemeinde mit enger Verbindung zum inzwischen stillgelegten Atomkraftwerk, und Choczewo, ein kleiner Ort an der polnischen Ostseeküste, wo bis 2033 das erste AKW des Landes entstehen soll. In ihrem Abschlussfilm an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF bieten die Regisseure João Pedro Prado und Anton Yaremchuk einen differenzierten Blick auf die kontroversen Energiedebatten, insbesondere zur Atomkraft, die nicht zuletzt durch den deutschen Atomausstieg, die Klimakrise und Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine neue Relevanz gewonnen haben.
Anton Yaremchuk (*1989, Kyiv) ist ein preisgekrönter ukrainischer Kameramann und Regisseur. Sein Film The Pit wurde 2016 bei IDFA, Camerimage und Docudays präsentiert und mit mehreren Auszeichnungen prämiert, darunter als Bester Film beim Beast International Film Festival. Seit Jahren dokumentiert er die Revolution der Würde und den andauernden russischen Krieg gegen die Ukraine. Seine Arbeit umfasst Dokumentarfilme, die in Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof verwendet werden. Sein Abschlussprojekt im Studiengang Cinematography an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, der lange Dokumentarfilm Spaltung über den deutschen Atomausstieg, entstand in Co-Regie mit João Pedro Prado und feiert 2025 Premiere auf CPH:DOX, DOK.fest München und dem Kraków Film Festival. Nach der russischen Invasion 2022 war Anton Mitbegründer von Base UA, einer Organisation, die Zivilisten in der gesamten Ukraine unterstützt. Er koordiniert Projekte, die von medizinischer Hilfe bis zum Wiederaufbau von Häusern reichen, und leitet Kulturinitiativen für Jugendliche.
Zum Film
Originaltitel: SpaltungJahr: 2025
Länge: 75 min
Sprache: Deutsch, Polnisch
Untertitel: Englisch
SPALTUNG ist ein kreativ-beobachtender Dokumentarfilm über den Diskurs zur Kernenergie in Deutschland und im benachbarten Polen. Im Mittelpunkt stehen die Bewohner:innen von Gundremmingen in Bayern, einer Gemeinde mit enger Verbindung zum inzwischen stillgelegten Atomkraftwerk, und Choczewo, ein kleiner Ort an der polnischen Ostseeküste, wo bis 2033 das erste AKW des Landes entstehen soll. In ihrem Abschlussfilm an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF bieten die Regisseure João Pedro Prado und Anton Yaremchuk einen differenzierten Blick auf die kontroversen Energiedebatten, insbesondere zur Atomkraft, die nicht zuletzt durch den deutschen Atomausstieg, die Klimakrise und Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine neue Relevanz gewonnen haben.
Zu den Regisseuren
João Pedro Prado (*1994, São Paulo) ist ein brasilianischer Filmemacher. Er absolvierte seinen Master in Regie an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Zuvor studierte er Philosophie und Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin und Audiovisuelle Medien an der Universität von São Paulo. Sein mittellanger Musicalfilm Ash Wednesday, der sich mit Polizeigewalt in Brasilien auseinandersetzt, feierte 2023 seine Premiere auf der Berlinale. 2024 wurde sein Kurzfilm Dead Period in die Shortlist des Deutschen Kurzfilmpreises aufgenommen. Sein Abschlussprojekt Spaltung über den deutschen Atomausstieg feierte 2025 Premiere bei CPH:DOX, DOK.fest München, Kraków Film Festival, Tallinn Black Nights sowie auf über zehn weiteren Festivals in sieben Ländern. 2025 wurde João zur IDFAcademy eingeladen. Derzeit entwickelt er den langen Dokumentarfilm The Wars We Play über die ukrainische Fußballmannschaft Shakhtar Donetsk, für den er mit dem Gerd Ruge Stipendium ausgezeichnet wurde. 2026 feiert sein neuer Kurzfilm Wie Welse jagen Premiere im Wettbewerb des Max-Ophüls-Filmpreises.Anton Yaremchuk (*1989, Kyiv) ist ein preisgekrönter ukrainischer Kameramann und Regisseur. Sein Film The Pit wurde 2016 bei IDFA, Camerimage und Docudays präsentiert und mit mehreren Auszeichnungen prämiert, darunter als Bester Film beim Beast International Film Festival. Seit Jahren dokumentiert er die Revolution der Würde und den andauernden russischen Krieg gegen die Ukraine. Seine Arbeit umfasst Dokumentarfilme, die in Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof verwendet werden. Sein Abschlussprojekt im Studiengang Cinematography an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, der lange Dokumentarfilm Spaltung über den deutschen Atomausstieg, entstand in Co-Regie mit João Pedro Prado und feiert 2025 Premiere auf CPH:DOX, DOK.fest München und dem Kraków Film Festival. Nach der russischen Invasion 2022 war Anton Mitbegründer von Base UA, einer Organisation, die Zivilisten in der gesamten Ukraine unterstützt. Er koordiniert Projekte, die von medizinischer Hilfe bis zum Wiederaufbau von Häusern reichen, und leitet Kulturinitiativen für Jugendliche.
Ort
Goethe-Institut Berlin
Neue Schönhauser Straße 20
10178 Berlin
Deutschland
Neue Schönhauser Straße 20
10178 Berlin
Deutschland
Ort
Goethe-Institut Berlin
Neue Schönhauser Straße 20
10178 Berlin
Deutschland
Neue Schönhauser Straße 20
10178 Berlin
Deutschland